Zur Errechnung, welches Innenmaß ein Auto mindestens haben sollte, messen Sie die absolute Höhe des Hundes und geben ein paar Zentimeter Luft hinzu.
Denn ausreichend Luftvolumen schafft zusätzlichen Sauerstoff und den benötigt ein Hund sehr viel mehr als der Mensch.
Hitzestaus im stehenden Wagen sind eine tödliche Gefahr für Ihren Hund.
Deshalb sind möglichst steil eingebaute Fensterflächen (besonders im Laderaumbereich) zu berücksichtigen und die Wanderung des Sonnenstandes während der Parkzeit muss unbedingt beachtet werden!
Bei einer Außentemperatur von 30 Grad heizt sich der Innenraum eines Autos schon nach kurzer Zeit auf bis zu 70 Grad auf!
Eine Verbesserung der Situation schafft z.B. der Einbau eines Sonnenrollos an der Heck- oder Seitenscheibe.
Eine Klimaanlage ist während der Fahrt prima, nützt aber leider nichts mehr wenn der Motor abgestellt ist.
In Betrieb verhindert eine Klimaanlage sogar das Beschlagen der Fensterflächen wenn man nasse Hunde transportieren muss, ist dies ein großer Vorteil.
Moderne Autos mit sehr flach eingebauten Scheiben (besonders im Heck) heizen wie Mikrowellenherde auf.
Nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen soll der Hund unfallsicher untergebracht sein. Trennnetze, Gitter oder Hundeboxen schützen den Hund, der sonst bei scharfer Bremsung oder einem Unfall durch den Innenraum geschleudert wird.
Fragen Sie einfach im Fachhandel oder bei dem Autohändler Ihres Vertrauens nach welches Zubehör es für Ihr Fahrzeug gibt.
Adressen Ihrer Stadt finden Sie ...hier.
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Vor allem wenn man mehr als einen Hund transportieren muss, ist ein entsprechend geräumiges Fahrzeug notwendig.
Ideal sind genügend Stehfreiheit im Laderaum für die jeweilige Hundegröße und eine sehr wirksame Be- und Entlüftung. Das gesamte Luftvolumen im Auto sollte mindestens das Zehnfache des Hundeumfangs betragen. Je mehr Luftvolumen, desto weniger Aufheizung.
Achtung! Bei Welpen und Junghunden bis zwölf Monate sollte Einstieg und Ausstieg so niedrig wie möglich sein. – Hierfür gibt es spezielle Rampen im Fachhandel.
Geländewagen sind aufgrund der hohen Ladekanten für wachstumsschwierige oder laufbehinderte Hunde (Kleinhunde, Dackel, Basset Hounds, schwere und Hüftdysplasiegefährdete Rassen) nicht zu empfehlen. (tragen oder Rampe nutzen!).
Nicht vergessen!
Bringen Sie ihrem Hund von Anfang an bei, dass er nicht einfach aus dem Auto springen darf. Er sollte sich erst setzen, bis Sie ihn angeleint haben. Dann erst darf der Hund das Auto verlassen.
Wenn Sie ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug anschaffen wollen, machen Sie doch einfach mal unseren Checkup.
Checkup:
Hundefreundliche Auto-Ausstattung
- Klimatisierung:
- Aufheizung vorn (Neigung und Größe der Verglasung)
1.2 Aufheizung hinten (Neigung und Größe der Verglasung)
1.3 Aufheizung seitlich (Neigung und Größe der Verglasung)
1.4 Be- und Entlüftung Laderaum
- Gesamtklimatisierung
- Laderaum:
- Nutzbare Laderaumhöhe
- Nutzbare Innenladefläche
- Laderaumkantenhöhe (Ein- und Ausstieg)
- Teilweise/komplett umlegbare Rücksitzbank
- Ebener Laderaumboden
- Fahrwerk und Fahrkomfort:
- Seitenneigung des Fahrzeugs
- Dämpfungs- und Federungsabstimmung
- Nickschwingungen beim Bremsen und Beschleunigen
- Geräuschniveau 3.5 Vibrationen