Assistenzhunde, Begleithunde
Ausgebildete Hunde die als Führhunde oder Begleithunde geschult sind werden als Assistenzhunde oder Hilfshunde bezeichnet.
Die bekannteste Art der Assistenzhunde sind die Blindenführhunde.
Aber auch
sind hilfreich und wichtig für die Betroffenen.
15.000 € – 25.000 € kostet die Ausbildung eines Assistenzhundes. Die Krankenkasse übernehmen die Kosten nur für die Ausbildung zum Blindehund.
Zum Glück gibt es einige Stiftungen und Verieine die Betroffenen bei der Finanzierung der Ausbildungskosten eines Assistenzhundes unterstützen.
Assistenzhunde übernehmen für ihren Besitzer vielfältige Aufgaben, wie zum Beispiel das erkennen von Gefahren, optisch wie akustisch, mit der dem Besitzer angepassten Warnverhalten. Auch das Holen oder Aufheben von Gegenständen, die Bedienung einfacher technischer Einrichtungen, wie z.B. das Holen eines Aufzuges, das Betätigen eines Lichtschalters oder des Hausnotrufs in Notsituationen zählen dazu und sichern eine Steigerung der Unabhängigkeit und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei.
Für Assistenzhunde und Begleithunde gelten gesonderte gesetzliche Bestimmungen.
So ist das Mitführen von Begleithunden und Assistenzhunden in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen generell erlaubt. Dies bezieht sich auch auf die Lebenmittelabteilung oder Supermärkte. Ebenso gilt diese Regelung in öffentlichen Verkehrsmitteln und selbst Taxifahrer sind verpflichtet den Besitzer eines Assistenzhundes mit dem Hund zu befördern.
Gegen Nachweis ist eine Befreiung von der Hundesteuer üblich.
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