Giftködermeldungen
Expertenrat
Hundeerziehung
Hundekauf
Tiervermittlung
Hundezüchter
Vergiftungen beim Hund
Hundetriebe
Tierpsychologie
Dicker Hund
Hundelexikon
Ausbildung, Fortbildung
Onlinekurse
Amtliches
Hunderassen
Kampfhunde
Schutzhunde
Hütehunde
Jagdhunde
Vorstehhunde
Seniorhund-alte Hunde
Welpen
Trächtigkeit der Hündin
Tierschutz
Irische Wolfshunde
Therapiehunde
Tierfriedhöfe
Unvergessene Freunde
Behinderte Hunde
Hund und Recht
Hunde in der Forschung
Tierheim
Handicap
Tiervermittlung
Aktuelles zum Thema Hund
Schönes für Hund und Halter
Hundebuch-Hundebücher
Hundeauslaufgebiete
Fahrrad & Hund
Hundeausstellungen
Hunderennen
Auto & Hund
Hundevereine
Hundefans
Hundetreffs
Events mit & ohne Hund
Hundesport
Mitfahrzentrale für Hunde1
Urlaub mit Hund
Länder - Urlaub mit Hund
Hundespiele
Hund & Garten
Alles für den Hund
Hundehaltung - Informationen
Hundepflege
Tierversicherungen
Erziehungshilfen
Ungeziefer beim Hund
Erste Hilfe
Tierärztlicher Notdienst
Hundehütte
Hundemode
Hundeernährung
Naturheilkunde für Hunde
Hundekrankheiten
Hilfe - kranker Hund



Informationen zu Urlaubskrankheiten, Reisekrankheiten bei Hunden

 

Urlaubskrankheiten, Reisekrankheiten bei Hunden,Informationen

Reisekrankheit, Urlaubskrankheit beim Hund - Babesiose

Vorkommen:
Durch die Auwaldzecke tritt diese Krankheit mittlerweile auch in Deutschland verstärkt auf, während sich bis in die 1970er Jahre die Krankheit nur in Südeuropa ausbreitete.

Symptome:
Inkubationszeit beträgt in der Regel 5-7 Tage, selten auch bis 3 Wochen nach dem Zeckenstich.

Der Hund leidet in der ersten Phase unter
- Fressunlust,
- Fieber,
- Gewichtsverlust,
- Abgeschlagenheit (Apathie)

Ein paar Tage später kann es zu
- Blutarmut,
- Blut im Urin,
- und auch zu Gelbsucht
führen.

Bei schwererem Verlauf der Krankheit können beim Hund
- Bauchwassersucht
- und Wasseransammlungen
auftreten.

Häufige Symptome sind auch
- Entzündungen der Maulschleimhaut
- Entzündungen der Magenschleimhaut
- wie auch der Muskulatur.


Die akute Form endet, wenn nicht behandelt binnen weniger Tage mit dem Tod
- durch Atemnot (bekannt als Dyspnoe)
- Nierenversagen
- und Anämie
welches eine gefürchtete Komplikation bei Babesiose ist.

Der perakute Verlauf,
welcher nur sehr selten auftritt endet ohne deutlich bemerkbare Symptome nach
ein bis zwei Tagen tödlich.
Das auftreten der Symptome hängt stark von der Schwere der Erkrankung ab.

Diagnose:
Normaler Blutausstrich ("Dicker/Dünner Tropfen").
Die Babesiosen können unter dem Mikroskop eindeutig festgestellt werden
(mit Giemsa-Färbung).
Ein PCR-Test beim Hund zum Nachweis der DNA der Erreger ist ebenfalls möglich.

Therapie:
Antiprotozoika wie Atuvaquon und Azithromycin so wie in akuten Fällen eine Bluttransfusion.

Heilungschancen:
Ohne Behandlung endet diese Krankheit tödlich, bei Verdacht daher umgehend den Tierarzt aufsuchen, welcher unverzüglich eine Therapie einleiten muss.

Vorbeugung:
Nach jedem Spaziergang den Hund nach Zecken abtasten und diese sofort entfernen.


Reisekrankheit, Urlaubskrankheit beim Hund - Dirofilariose, Herzwurmerkrankung

Vorkommen:
Vor allem in Nordamerika, aber auch im Mittelmeerraum in Portugal und den tropischen, subtropischen Gebieten kommt die Dirofilariose, Herzwurmerkrankung vor.

Symptome:
Erreger ist eine Filarienart "Diroflaria immitis", diese Parasiten sind zweiwirtig.

(Larvenstadium 1-3)
Im ersten Entwicklungszyklus überträgt die Stechmücke
(70 Stechmückenarten sind bisher als Überträger nachgewiesen)
während des Saugaktes die Mirkofilarien auf den Hund.

(Larvenstadium 4)
In der Unterhaut entwickeln sich die Larven zum nächsten Stadium,
sie gelangen über die Muskulatur des Hundes in die Blutgefäße und entwickeln sich zu den adulten Herzwürmern (Makrofilarien).

Die Herzwürmer siedeln sich sich vor allem in der rechten Herzhälfte an.

Nach sechs Monaten bilden die Weibchen wieder Mikrofilarien,
die in kleinere Blutgefäße gelangen und gegenbenfalls von einer Mücke wieder aufgenommen werden.

Die Symptome beginnen erst nach ca. sechs Monaten und treten eher unauffälig auf,
- in reduzierter Leistungsfähigkeit
- und schneller Ermüdung des Hundes.


Diagnose:
Durch eine mikroskopische Untersuchung des Kapillarblutes oder dem Knott-Test.
Die Nachweissicherheit liegt allerdings nur bei etwas 75%.
Für den Nachweis der Dirofilariose, Herzwurmerkrankung existiert auch ein
"Speed DIRO" [immunochromaographischer Schnelltest].

Therapie:
Der Herzwurm ist zwar für etwaige Wirkstoffe empfänglich, doch bei stärkerem Befall kann
- eine Thrombose
- oder schwere anaphylaktische Reaktionen
infolge des massiven Absterbens von Mikrofilarien entstehen.

Auch die Behandlung mit Levamisol kann schwere Nebenwirkungen (hämolytische Anämie u.a.) hervorrufen.
Dies macht die Therapie sehr kompliziert.
Auch die operative Entfernung der Herzwürmer ist risikobehaftet und nur in darauf spezialisierten Kliniken möglich.

Vorbeugung:
Eine Behandlung mit Moxidectin, Lufenuron, Ivermectin oder Selamectin kann eine Infektion verhindern.


Ehrlichiose/Zeckenfieber (gilt nicht als typische Reisekrankheit beim Hund)

Vorkommen:
Ehrlichiose ist eine akute bis chronische Infektionskrankheit die durch Rickettsien verursacht wird.
Vorkommen vor allem im Mittelmeerraum.

Symptome:
Die Symptome sind meist unspezifisch und mannigfaltig.
Alle Hunderassen sind gefährdet, vor allem aber Welpen.


Bei Mono- und lymphozytäre Ehrlichiose zeigen die Hunde
- häufig wiederkehrendes Fieber
- schleimig-eitrigen Nasenausfluss,
- Nasenbluten,
- Ödeme,
- Abmagerung etc.


Bei Befall der Granulozyten zeigt der betroffene Hund
- Fressunlust,
- Lahmheit,
- Gewichtsverlust,
- Muskelverhärtungen.


Diagnose:
Klinisch ist die Diagnose nicht zu stellen.

Möglichkeiten der Diagnose:
Erregernachweis aus dem Blut oder Proben von Lunge und anderen Organen durch
Giemsa-Färbung und Immunfluoreszenztests.
Ein optimaler Nachweis ist aber erst 13 Tage nach der Infektion möglich.

Therapie:
Erfolgt durch Antibiotika (Tetracyclin, Oxytetrcyclin u.a.)

Vorbeugung:
Durch regelmäßige Kontrolle und sofortige Entfernung der Zecken vorbeugen.
Auch durch Zeckenmedikamente (etwa Permethrin) kann vorgebeugt werden.



Reisekrankheit, Urlaubskrankheit beim Hund - Hepatozoonose

Vorkommen:
Eine durch parasitäre Einzeller hervorgerufene Krankheit.
Sie kommt in Südeuropa, Asien und Afrika vor.
Der Erreger wird durch Fressen oder Verschlucken übertragen.

Symptome:
Gelegentlich treten blutige Durchfälle auf.
Die Inkubationszeit beträgt 2-4 Wochen.

Diagnose:
Eine Diagnose ist klinisch nicht zu stellen.
Die Gamonten lassen sich mit Giemsa-Färbung nachweisen.
Der indirekte Nachweis über Antikörper [ELISA] ist derzeit in Deutschland aber nicht verfügbar.

Heilungschancen:
Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, jedoch ist sie mit Antiprotozoika unter Kontrolle zu bringen.

Vorbeugung:
Die beste Vorbeugung ist der Schutz vor Zecken, über die der Erreger oral infiziert wird.


Reisekrankheit, Urlaubskrankheit beim Hund - Leishmaniose

Vorkommen:
Im Mittelmeerraum verursacht die Sandmücke bei Hunden Leishmaniose.
Die Parasiten gelangen in die Blutbahn, vermehren sich explosionsartig und befallen dort besondere  Abwehrzellen (= die großen Fresszellen).
Diese zerplatzen dann wieder und geben neue Leishmanien frei, die dann die nächsten Fresszellen angreifen.
Manche Hunde werden nach einer Infektion nicht krank.

Symptome:
Das besondere an dieser Krankheit ist, dass Symptome oft erst nach Monaten oder sogar Jahren auftreten.

Die ersten Anzeichen sind
- Haarausfall
- schuppende Entzündung der Haut
- und um die Augen,
- an den Ohrrändern
- und auf der Nase des Hundes.
Die Lymphknoten und die inneren Organe werden auch befallen.

Es können
- Fieberschübe,
- Nasenbluten,
- Durchfall,
- Lähmungen,
- Abmagerung,
- Blutarmut
- und Nierenprobleme
beim Hund auftreten.

Diagnose:
Der Tierarzt muss neben
- einem Bluttest,
- Proben aus Knochenmark,
- Lymphe und Haut nehmen.


Therapie:
Ohne eine Behandlung würde der Hund sterben.
Die Therapie der Leishmaniose ist langwierig und teuer.
Behandelt wird mit Allopurinol und N-Methylglucamin-Antimoniat.

Heilungschancen
Eine völlige Heilung der betroffenen Hunde ist relativ selten,
da die Erreger nur zurückgedrängt und nicht vernichtet werden.
Ein beschwerdefreies oder beschwerdearmes Leben über Monate und Jahre,
für einen Hund ist möglich,
aber es muss immer mit einem Rückfall gerechnet werden.

Vorbeugung
Es gibt noch keine Impfung für Hunde gegen die Reisekrankheit Leishmaniose.
Schützen Sie Ihren Hund vor den Sandmücken durch mückenabwehrende Präparate.
Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt etwas geeignetes empfehlen.
Behalten Sie Ihren Hund nach Einbruch der Dämmerung im Haus, da die,Sandmücke nachtaktiv ist.
Es sollte sollte abgewägt werden, ob die Gesundheitsgefahren für den Hund für einen gemeinsamen Urlaub im Süden hingenommen werden können.


Sichern Sie die Gesundheit Ihres Hundes! Jetzt hier Online vergleichen:

online Vergleichsrechner Hunde OP Versicherung


Ratgeber - Rund um den Urlaub mit Hund finden Sie ....hier

Lexikon der Hundekrankheiten von A - Z ... hier

Hundekrankheiten - Parasiten ....hier

Tierärzte in Ihrer Stadt/Ihrer Nähe finden Sie ....hier

Tierkliniken in Ihrer Stadt/Ihrer Nähe finden Sie .... hier

Erste Hilfe - für den Hund finden Sie ...hier

Unsere Bücher und DVDs zu Hundegesundheit, Hundekrankheiten ...hier


Kostenloser
Kleinanzeigenmarkt auf Hundeinfoportal.de
hier finden Sie viele nützliche Dinge rund um den Hund oder können sie selbst anbieten
wie z.B. gebrauchte Hundesportartikel, Hundezubehör und vieles andere mehr ...klick hier



Für die Richtigkeit der Angaben können wir leider keine Gewähr übernehmen,
da sich Angaben kurzfristig ändern können.
Sollten Sie auf unserer Seite Urlaub mit Hund einen Fehler entdecken oder weitere Informationen zum Thema haben wären wir für eine Nachricht, gerne per Mail, sehr dankbar


Schicken Sie eine Mail an: team(at) hundeinfoportal.de oder über Kontakt
Betreff: Urlaubskrankheiten der Hunde


Mit Urteil vom 12.Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das
Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links,
die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren
wir uns ausdrücklich von den Inhalten aller verlinkten Seiten. Wir haben
keinerlei Einfluss darauf und machen uns den Inhalt nicht zu eigen.


 

  

  

  
Tipps & News zu Hunde-erziehung, Ernährung und mehr in unserem Hunde-Newsletter:

Ihr Name:


Email:


HTML emails?


Sind Sie bereits eingetragen und möchten sich austragen lassen? Dann klicken Sie hier.

Vom 31-10-14 10:00 Emma hat ein neues Heim!

Englische Bulldogge mit Frauchen
Emma hat ein neues Heim

   st / Bielefeld-Sennestadt/-Jöllenbeck - Die am 02.09.2014 in der Nähe des Tierheims ver

...

Vom 30-10-14 08:10 Rex hat ausgedient Hundenamen signalisieren das enge Verhältnis zwischen Mensch und Tier


Bonn (ots) - Hunde heißen heute Benny, Sammy oder Max. Bello, Hasso und Rex - das war einmal. Klassi

...

Vom 29-10-14 13:30 Tierheim erstattete jetzt Strafanzeige. wer kennt den Halter der englischen Bulldogge?

englische Bulldogge in Käfig
Englische Bulldogge "Emma"

Bielefeld (ots) - st / Bielefeld-Sennestadt - Bereits am 02.09.2014 wurde die Englische Bulldogge Em

...

Vom 29-10-14 07:37 Hoffnung für Mensch und Tier, einige Krebsarten nun heilbar?

DGAP-News: Biotest AG: Weitere präklinische Untersuchungen unterstreichen Potenzial von Indatuximab

...

News 1 bis 4 von 461

1

2

3

4

5

6

7

vor >