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Wichtige Informationen zur Hundesteuer in der Stadt Heidelberg finden Sie ....hier

Die Hundesteuersatzung von der Stadt Heidelberg finden Sie ... hier
Gefährliche Hunde in Baden-Württemberg

Allgemeine Bedingungen zur Haltung gefährlicher Hunde in Baden-Württemberg
Kampfhunde
Kampfhunde, Hunde der in § 1 Abs. 2 und 3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen sowie
gefährliche Hunde sind so zu halten und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für
Menschen, Tiere oder Sachen ausgehen kann, insbesondere kein Entweichen des Hundes
möglich ist.

Kampfhunde und gefährliche Hunde dürfen außerhalb des befriedeten Besitztums nur
Personen überlassen werden, die die Gewähr dafür bieten, dass der Hund sicher geführt
wird, und die für den Halter erforderliche Zuverlässigkeit besitzen.

Außerhalb des befriedeten Besitztums sind Kampfhunde und Hunde der in § 1 Abs. 2 und
3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen, die älter als sechs Monate sind, sowie
gefährliche Hunde sicher an der Leine zu führen.

Unabhängig vom Alter des Hundes ist am Halsband eine Kennzeichnung anzubringen,
aufgrund derer der Hundehalter ermittelt werden kann.

Unbeschadet der Kennzeichnung nach Satz 2 sind gefährliche Hunde zusätzlich
entsprechend § 3 Abs.2 Satz 2 zu kennzeichnen.

Kampfhunde, die älter als sechs Monate sind, und gefährliche Hunde müssen außerhalb
des befriedeten Besitztums einen das Beißen verhindernden Maulkorb tragen.

Beim Führen von Kampfhunden und von Hunden der in § 1 Abs. 2 genannten Rassen und
ihrer Kreuzungen außerhalb des befriedeten Besitztums muss der Halter oder der von
diesem mit dem Führen Beauftragte eine beglaubigte Kopie der Bescheinigung über die
Erlaubnis oder Anzeige nach § 3 Abs. 5 oder des Prüfungsergebnisses nach § 1 Abs. 4
mit sich führen und Polizeibeamten oder sonst zur Kontrolle Befugten auf Verlangen zur
Prüfung aushändigen.

Für Hunde der in § 1 Abs. 2 und 3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen, die keine
Kampfhunde sind, können im Einzelfall von der Ortspolizeibehörde Ausnahmen von Absatz 3
Satz 1 zugelassen werden, wenn Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden.
Sie können zeitlich und örtlich sowie auf bestimmte Personen beschränkt, befristet oder
unter dem Vorbehalt des Widerrufs erteilt sowie mit Bedingungen und Auflagen verbunden
werden.
Auflagen können auch nachträglich angeordnet, geändert oder ergänzt werden.

Wer die Haltung eines Kampfhundes oder eines gefährlichen Hundes aufgibt, hat Namen und
Anschrift des neuen Besitzers unverzüglich der bisher zuständigen Ortspolizeibehörde
anzuzeigen.
Ebenso sind das Abhandenkommen eines Kampfhundes oder eines gefährlichen Hundes
und der Ortswechsel des Halters der bisher und der nunmehr zuständigen
Ortspolizeibehörde unverzüglich anzuzeigen.


Allgemeine Bedingungen zur Hundehaltung in Baden-Württemberg
Wer Hunde hält, hat sicherzustellen, dass sie nur von Personen geführt werden, die in der
Lage sind, die Hunde auch zu beherrschen.
Vorsorglich muss in jedem Fall eine Hundeleine mitgeführt werden.

Wer Hunde hält und wer Hunde führt, ist verpflichtet zu verhüten, dass die Hunde
unbeaufsichtigt herum laufen.

Wer einen Hund hält oder führt, hat zu verhindern, dass der Hund Personen oder andere
Tiere gefährdend anspringt oder anfällt.

Wer ein Hund hält oder führt, hat nach abfallrechtlichen Vorschriften die durch den Hund
verursachten Kotverunreinigungen als Abfall zu entsorgen.
Zu diesem Zweck sind zu verschließende Behältnisse oder Beutel mitzuführen, in die der
Hundekot vollständig aufzunehmen ist.
Gefüllte und verschlossene Behältnisse und Beutel sind über die jedermann zugänglichen
Abfallbehälter zu entsorgen.

Dies gilt nicht für blinde Personen, die von Blindenführhunden begleitet werden.

Gefährliche Hunde sind nach dem Landeshundegesetz von Baden-Württemberg

Was sind Kampfhunde?
Kampfhunde im Sinne dieser Verordnung sind Hunde, bei denen aufgrund rassespezifischer
Merkmale, durch Zucht oder im Einzelfall wegen ihrer Haltung oder Ausbildung von einer
gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren auszugehen
ist.
Die Eigenschaft als Kampfhund wird aufgrund rassespezifischer Merkmale bei Hunden der
folgenden Rassen und Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen
Hunden vermutet, solange nicht der zuständigen Behörde für den einzelnen Hund
nachgewiesen wird, dass dieser keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit
gegenüber Menschen oder Tieren aufweist:
- American Staffordshire Terrier
- Bullterrier
- Pit Bull Terrier.

Die Eigenschaft als Kampfhund kann im Einzelfall insbesondere bei Hunden der folgenden
Rassen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen als den von Absatz 2
erfassten Hunden vorliegen, wenn Anhaltspunkte auf eine gesteigerte Aggressivität und
Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren hinweisen:
- Bullmastiff
- Staffordshire Bullterrier
- Dogo Argentino
- Bordeaux Dogge
- Fila Brasileiro
- Mastin Espanol
- Mastino Napoletano
- Mastiff
- Tosa Inu.

Die Ortspolizeibehörde stützt die Entscheidung, dass die Vermutung nach Absatz 2
widerlegt worden ist, oder die Feststellung nach Absatz 1 oder Absatz 3, dass die
Eigenschaft als Kampfhund vorliegt, regelmäßig auf das Ergebnis einer Prüfung.
Zuständig für die Prüfung ist das Landratsamt als Kreispolizeibehörde, in Stadtkreisen das
Bürgermeisteramt; es stellt eine Bescheinigung über das Prüfungsergebnis aus.

Die Prüfung wird von einem im öffentlichen Dienst beschäftigten Tierarzt und einem
sachverständigen Beamten des Polizeivollzugsdienstes durchgeführt; eine weitere
sachkundige Person kann hinzugezogen werden.
Die Feststellung der zuständigen Behörde eines anderen Bundeslandes über die
Eigenschaft als Kampfhund steht bei Hunden, deren Halter sich nur vorübergehend im
Geltungsbereich dieser Verordnung aufhalten, der Entscheidung nach Satz 1 gleich.


Was sind gefährliche Hunde?
Als gefährliche Hunde im Sinne dieser Verordnung gelten Hunde, die, ohne Kampfhunde
gemäß § 1 zu sein, aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass durch sie
eine Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen oder Tieren besteht.

Gefährliche Hunde sind insbesondere Hunde, die
1. bissig sind,
2. in aggressiver oder gefahrdrohender Weise Menschen oder Tiere anspringen oder
3. zum unkontrollierten Hetzen oder Reißen von Wild oder Vieh oder anderen Tieren neigen.

Haltererlaubnis in Baden-Württemberg

Erlaubnispflicht für einen gefährlichen Hund in Baden-Württemberg
Das Halten eines Kampfhundes, der älter als sechs Monate ist, bedarf der Erlaubnis der
Ortspolizeibehörde, soweit das Bundesrecht nichts anderes vorschreibt.


Erteilung der Haltererlaubnis eines gefährlichen Hundes in Baden-Württemberg
Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn der Antragsteller
- ein berechtigtes Interesse an der Haltung nachweist
- gegen seine Zuverlässigkeit und Sachkunde
iiiikeine Bedenken bestehen und Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz
iiiinicht entgegenstehen.
Die Erlaubnis darf ferner nur erteilt werden, wenn
- der Hund bereits vor Durchführung der Prüfung
iiiinach § 1 Abs. 4 eine unveränderliche, möglichst ohne technische Mittel lesbare
iiiiKennzeichnung trägt, aufgrund derer der Halter ermittelt und der Hund unverwechselbar
iiiiidentifiziert werden können.

Die Erlaubnis kann befristet und unter dem Vorbehalt des Widerrufs erteilt sowie mit
Bedingungen und Auflagen verbunden werden.
Auflagen können auch nachträglich angeordnet, geändert oder ergänzt werden.

Mit der Erlaubnis kann die Auflage verbunden werden, dass der Hund außer von dem
Antragsteller nur von bestimmten, namentlich zu benennenden Personen geführt werden
darf, die die für den Halter erforderliche Zuverlässigkeit und Sachkunde besitzen.

Die Erlaubnis ist in der Regel vom Nachweis des Bestehens einer besonderen
Haftpflichtversicherung abhängig zu machen.

Wird eine Erlaubnis nach Absatz 2 nicht erteilt, hat die Ortspolizeibehörde die zur
Abwendung der Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlichen
Maßnahmen zu treffen.

Wer zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung Kampfhunde hält, bedarf für die
Haltung dieser Hunde abweichend von Abs. 1 keiner Erlaubnis, wenn er bis zum 12. Sept.
2000 der Ortspolizeibehörde unter Angabe seiner Personalien die Haltung sowie Rasse,
Anzahl, Alter und Kennzeichnung (Absatz 2 Satz 2) der Hunde schriftlich anzeigt.
Fehlt eine solche Kennzeichnung, ist sie mit der Registrierung anzuordnen.

In den Fällen des Satzes 1 ist die Haltung von der Ortspolizeibehörde zu untersagen,
wenn Bedenken gegen die Zuverlässigkeit oder die Sachkunde des Halters oder auf
andere Weise nicht abwendbare Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz
bestehen.
Absatz 2 Satz 7 und Absatz 3 gelten entsprechend.
Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für Nachkömmlinge der in Satz 1 genannten Hunde,
wenn sie bis zum 18. Oktober 2000 geboren wurden.

Die Ortspolizeibehörde stellt über die Erlaubnis nach Absatz 1 und über die Anzeige
nach Absatz 4 eine Bescheinigung aus.


Anmeldungsunterlagen in der Stadt Heidelberg, für einen gefährlichen Hund
Die Formulare für die Anmeldung für einen gefährlichen Hund in Heidelberg bekommen Sie
zum down loaden im Internet auf
www.heidelberg.de


Hundekot in Baden-Württemberg
Wer einen Hund hält oder führt, hat die durch das Tier verursachten Kotverunreinigungen
auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie in Grünanlagen unverzüglich zu
beseitigen.

Zu diesem Zweck sind zu verschließende Behältnisse oder Beutel mitzuführen, in die der
Tierkot vollständig aufzunehmen ist, oder es sind in sonstiger Weise geeignete
Vorkehrungen zur vollständigen Beseitigung des Tierkots zu treffen.

Gefüllte und geschlossene Behältnisse und Beutel sind über die jedermann zugänglichen
Abfallbehälter zu beseitigen.

Stadt Heidelberg
Der Halter oder Führer eines Hundes oder eines anderen Tieres hat dafür zu sorgen, dass
öffentliche Straßen (mit Ausnahme der Straßenrinne) oder öffentliche Anlagen nicht durch
den Kot des Tieres verunreinigt werden.
Ist dies dennoch geschehen, hat der Halter oder Führer des Tieres dessen Kot
unverzüglich zu beseitigen.


Anleinpflicht und Maulkorb in Baden-Württemberg
Personen, die Hunde halten oder die tatsächliche Gewalt über sie ausüben, haben dafür
Sorge zu tragen, dass ihre Hunde nicht unbeaufsichtigt im Stadtgebiet umherlaufen.

Hundeleinen und Halsbänder müssen hinreichend fest sein und eine ununterbrochene
Kontrolle des Führenden über die Bewegungen des Hundes gewährleisten.

In Naturschutzgebieten müssen grundsätzlich alle Hunde an die Leine genommen werden.
Bodenbrütende Vögel, Niederwild aber auch gefährdete Biotope werden durch frei laufende
Hunde stark beeinträchtigt.

Leinenzwang für Hunde in der Altstadt von Heidelberg
Hier müssen die Hunde an der Leine bei Fuß geführt werden.

In folgenden Bereichen sind alle Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten
Leine zu führen:
auf öffentlichen Straßen,
Wegen und Plätzen,
in öffentlichen Park-, Garten- und Grünanlagen,
in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten,
bei öffentlichen Versammlungen,
Naturschutzgebiete
Tiergärten
Fußgängerzonen
Überführungen
Durchgängen und Unterführungen
in öffentlichen Verkehrsmitteln
auf Brücken
Treppen
Rampen
Gaststätten
Aufzügen
Verkaufsstätten
Märkten
Umzügen
Volksfesten
und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen.

Eine Befreiung von der Anleinpflicht in diesen Bereichen ist, egal für welche
Hundekategorie, nicht möglich !

Diese Verordnung gilt in Baden-Württemberg nicht für
- Diensthunde des Polizeivollzugsdienstes
- von Gemeindevollzugsbediensteten
- des Strafvollzugs
- der Bundeswehr
- des Bundesgrenzschutzes
- der Zollverwaltung
soweit diese im Rahmen ihrer Zweckbestimmung ausgebildet oder gehalten werden.
- Jagdhunde
- Blindenhunde
- Rettungshunde und Tiere
die als Schutz- oder Wachhunde fachgerecht ausgebildet und gehorsam sind.

Keine Anleinpflicht besteht in den städtisch ausgewiesenen Hundefreilaufflächen, wenn
es diese gibt.


Leinenzwang für gefährliche Hunde

Gefährliche Hunde/Kampfhunde
Kampfhunde und gefährliche Hunde dürfen außerhalb des befriedeten Besitztums nur
Personen überlassen werden, die die Gewähr dafür bieten, dass der Hund sicher geführt
wird, und die für den Halter erforderliche Zuverlässigkeit besitzen.

Außerhalb des befriedeten Besitztums sind Kampfhunde und Hunde der in § 1 Abs. 2 und
3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen, die älter als sechs Monate sind, sowie
gefährliche Hunde sicher an der Leine zu führen.

Kampfhunde sind in allen öffentlichen Anlagen sowie auf allen öffentlichen Wegen,
Straßen oder Plätzen im gesamten Stadtgebiet zu jeder Tages- und Nachtzeit ständig an
der Leine zu führen.


Mitführverbot für Hunde in Baden-Württemberg

Hier dürfen Hunde nicht hin in der Stadt Heidelberg
- Kinderspielplätzen,
- Liegewiesen
- Schulhöfen
- Außenanlagen von Tageseinrichtungen für Kinder
- Kinder- und Jugendhäusern,
- Bolz- und Wetzplätzen,
- Sport- und Freizeitanlagen unter freiem Himmel,

Dies gilt nicht für blinde Personen, die von Blindenführhunden im Führgeschirr begleitet
werden.

Diese Verordnung gilt in Baden-Württemberg nicht für
- Diensthunde des Polizeivollzugsdienstes
- von Gemeindevollzugsbediensteten
- des Strafvollzugs
- der Bundeswehr
- des Bundesgrenzschutzes
- der Zollverwaltung
soweit diese im Rahmen ihrer Zweckbestimmung ausgebildet oder gehalten werden.
- Jagdhunde
- Blindenhunde
- Rettungshunde und Tiere
die als Schutz- oder Wachhunde fachgerecht ausgebildet und gehorsam sind.


Maulkorbpflicht in Baden-Württemberg

Kampfhunde
Kampfhunde, die älter als sechs Monate sind, und gefährliche Hunde müssen außerhalb
des befriedeten Besitztums einen das Beißen verhindernden Maulkorb tragen.

Informationen zu Maulkorbtraining/ Maulkörben finden Sie ....hier


Für Kampfhunde gelten besondere Einschränkungen
z.B. Erlaubnis des Ordnungsamtes vor der Anschaffung, solange keine
Verhaltensprüfung absolviert wurde, immer mit Maulkorb und Leine.

Ordnungswidrigkeiten in Baden-Württemberg
Landeshundegesetz/Polizeigesetz
Ordnungswidrig im Sinne von § 18 des Polizeigesetzes handelt, wer vorsätzlich oder
fahrlässig
1.entgegen § 3 Abs. 1 einen Kampfhund ohne Erlaubnis hält oder einer nach § 3 Abs. 2
iiiimit der Erlaubnis verbundenen vollziehbaren Nebenbestimmung zuwiderhandelt,
2.entgegen § 3 Abs. 2 Satz 2 den Hund nicht kennzeichnen lässt oder entgegen § 3 Abs. 4
iiiiSatz 2 eine vollziehbare Anordnung über die Kennzeichnung nicht befolgt,
3.einer vollziehbaren Untersagung der Haltung eines Kampfhundes nach § 3 Abs. 4
iiiiSatz 3 oder eines gefährlichen Hundes nach § 4 Abs. 1 Satz 2 zuwiderhandelt,
4.entgegen den Anforderungen des § 4 Abs. 1 einen Kampfhund, einen Hund der in
iiii§i1 Abs. 2 und 3 genannten Rassen und ihrer Kreuzungen oder einen gefährlichen
iiiiHund nicht sicher hält oder beaufsichtigt,
5.entgegen § 4 Abs. 2 einen Kampfhund oder einen gefährlichen Hund einer Person
iiiiüberlässt, die nicht die Gewähr dafür bietet, dass der Hund sicher geführt wird, oder
iiiidie nicht die für den Halter erforderliche Zuverlässigkeit besitzt,
6.entgegen § 4 Abs. 3 Satz 1 einen Kampfhund, einen Hund der in § 1 Abs. 2 und 3
iiiigenannten Rassen und ihrer Kreuzungen oder einen gefährlichen Hund nicht sicher
iiiian der Leine führt,
7.entgegen § 4 Abs.3 Satz 2 einem Kampfhund, einem Hund der in § 1 Abs. 2 und 3
iiiigenannten Rassen und ihrer Kreuzungen oder einem gefährlichen Hund das
iiiivorgeschriebene Halsband mit Kennzeichnung nicht anlegt,
8.entgegen § 4 Abs. 4 einem Kampfhund oder einem gefährlichen Hund nicht einen das
iiiiBeißen verhindernden Maulkorb anlegt,
9.entgegen § 4 Abs. 5 keine beglaubigte Kopie der Bescheinigung über die Erlaubnis oder
iiiiAnzeige nach § 3 Abs. 5 oder des Prüfungsergebnisses nach § 1 Abs.4 mit isich führt,
10.entgegen § 4 Abs. 7 der Anzeigepflicht bei Aufgabe der Haltung oder Ortswechsel
iiiiiiinicht nachkommt,
11.entgegen § 5 Abs. 1 einen Kampfhund züchtet oder kreuzt oder zur Vermehrung
iiiiiiiverwendet,
12.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 einen Kampfhund nicht dauerhaft unfruchtbar
iiiiiiimacht,
13.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 der Ortspolizeibehörde den Nachweis der
iiiiiiiUnfruchtbarmachung nicht vorlegt,
14.entgegen § 5 Abs. 2 einen Hund ohne die erforderliche Erlaubnis hält oder ausbildet
iiiiiiioder eine mit der Erlaubnis verbundene vollziehbare Nebenbestimmung nicht erfüllt,
15.einer vollziehbaren Untersagung der Ausbildung nach § 5 Abs. 3 Satz 2 zuwiderhandelt,
16.entgegen § 6 Abs. 3 Satz 1 einer vollziehbaren Anordnung der Ortspolizeibehörde
iiiiiiizuwiderhandelt.


Bußgelder in Baden-Württemberg
Landeshundegesetz/Polizeigesetz
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 18 Abs. 2 des Polizeigesetzes in Verbindung mit
§ 17 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße geahndet
werden.


Ordnungswidrigkeiten in der Stadt Heidelberg
Stadtordnung/Polizeiverordnung
Ordnungswidrig im Sinne von § 18 des Polizeigesetzes handelt, wer vorsätzlich oder
fahrlässig
15. entgegen § 9 Tiere so hält, dass andere durch anhaltende tierische Laute gestört
werden,
17. öffentliche Brunnen, Wasserbecken, Teiche oder Seen entgegen § 11 benutzt,
18. entgegen § 12 Abs. 1 Tiere so hält oder beaufsichtigt, dass andere erheblich
gefährdet werden,
19. entgegen § 12 Abs. 2 das Halten gefährliche Tiere nicht unverzüglich anzeigt,
20. entgegen § 12 Abs. 3 Hunde frei umherlaufen lässt,
21. entgegen § 12 Abs. 4 einen Hund im Fußgängerbereich Altstadt nicht an kurzer Leine
bei Fuß führt,
22. entgegen § 12 Abs. 5 als Halter oder Führer eines Tieres nicht dafür sorgt, dass die
genannten Orte nicht durch den Kot des Tieres verunreinigt werden oder den Kot des
Tieres nicht beseitigt,
30. entgegen § 15 Abs. 2 Nr. 6 Hunde unangeleint umherlaufen lässt oder Hunde auf
Kinderspielplätze oder Liegewiesen mitnimmt, Tiere in Anpflanzungen oder Hunde an
einer längeren als 3 m langen Leine führt,

Ordnungswidrig im Sinne von § 18 Polizeigesetz handelt auch, wer vorsätzlich oder
fahrlässig einer aufgrund dieser Polizeiverordnung ergangenen vollziehbaren Auflage
oder Verfügung zuwiderhandelt.


Bußgelder in der Stadt Heidelberg
Stadtordnung/ Polizeiverordnung
Die Ordnungswidrigkeiten können nach § 18 Abs. 2 des Polizeigesetzes i. V. m. § 17
Abs. 1 und 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von
mindestens 5,11 €
und höchstens 5.113,00 €
bei fahrlässigen Zuwiderhandlungen mit höchstens 2.556,46 € geahndet werden.


Haltungserlaubnis beantragen in Baden-Württemberg
Vor Anschaffung eines gefährlichen Hundes ist beim zuständigen Ordnungsamt die
Haltungserlaubnis zu beantragen.

Hierfür sind folgende Unterlagen notwendig:
- Anmeldeformulare
- Vollendung des 18. Lebensjahres / Personalausweis
- Sachkundenachweis
- persönliche Eignung/ Zuverlässigkeit
- aktuelles Führungszeugnis/ Zuverlässigkeitsprüfung
- Haftpflichtversicherung
- Fälschungssichere Kennzeichnung durch Mikrochip
- Nachweis über bezahlte Hundesteuer
- Nachweis über eine ausbruchsichere/ artgerechte Hundehaltung

Zuverlässigkeitprüfung in Baden-Württemberg
Zur Prüfung der Zuverlässigkeit hat die Hundehalterin oder der Hundehalter ein
Führungszeugnis zu beantragen.

Nachweis der Zuverlässigkeit in Baden-Württemberg
Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen in der Regel Personen nicht, die

- wegen vorsätzlichen Angriffs auf Leben oder Gesundheit
- Vergewaltigung
- Zuhälterei
- Landfriedensbruch oder Hausfriedensbruch
- Widerstandes gegen die Staatsgewalt
- einer gemeingefährlichen Straftat
- oder einer Straftat gegen das Eigentum oder Vermögen
- mindestens zweimal wegen einer im Zustand der Trunkenheit begangenen Straftat oder
- wegen einer Straftat gegen das Tierschutzgesetz,
- das Waffengesetz,
- das Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen
- das Sprengstoffgesetz
- das Bundesjagdgesetz
- oder das Betäubungsmittelgesetz
rechtskräftig verurteilt worden ist und wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten
Verurteilung fünf Jahre noch nicht vergangen sind.

In die Frist wird nicht die Zeit eingerechnet, die die Antragstellerin oder der Antragsteller
auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt worden ist.

Die erforderliche körperliche Eignung besitzen in der Regel auch nicht Personen, die
- wiederholt oder gröblich gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes
- des Waffengesetzes
- des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen
- des Sprengstoffgesetzes
- des Bundesjagdgesetzes
- des Betäubungsmittelgesetzes
- oder gegen die Vorschriften dieser Verordnung verstoßen hat,
- alkoholsüchtig,
- rauschmittelsüchtig,
- geisteskrank
- oder geistesschwach ist.

Sind Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die körperliche Eignung begründen, so kann
die zuständige Behörde verlangen, dass der Antragsteller ein amts- oder fachärztliches
Zeugnis über seine körperliche Eignung vorlegt.

Sachkundeprüfung
Ist die Zuverlässigkeit des zukünftigen Halters anhand des Führungszeugnisses
nachgewiesen muss die Sachkundeprüfung abgelegt werden.
In der Regel ist für die Prüfung der Sachkunde ist die Stadtverwaltung bzw.
Gemeindeverwaltung zuständig in deren Ort der Antragsteller wohnt.

Sachkunde in Baden-Württemberg
Es werden auch Sachkunde-Nachweise anderer Bundesländer anerkannt, sofern Sie den
Anforderungen des Landes Baden-Württemberg entsprechen, anerkannt.

Wer einen Kampfhund oder mehrere Kampfhunde im Sinne der "Polizeiverordnung des
Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde
vom 3. August 2000" in Baden-Württemberg halten will, muss nicht nur sein berechtigtes
Interesse an der Haltung des Kampfhundes nachweisen sondern zusätzlich durch eine
Sachkunde - Prüfung nachweisen, dass er über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt,
seinen Hund / seine Hunde jederzeit so zu halten und zu führen, dass von dem Hund / den
Hunden keine Gefahr für Menschen oder Tiere ausgeht.

Der Nachweis der Sachkunde bezieht sich immer nur auf den Hund, mit dem der praktische
Teil der Prüfung abgelegt wurde.

In der Regel ist für die Prüfung der Sachkunde ist die Stadtverwaltung bzw.
Gemeindeverwaltung zuständig in deren Ort der Antragsteller wohnt.

Die Sachkundeprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Sie erstreckt sich auf Aspekte der Gefahrenabwehr in folgenden Prüfungsgebieten:

Kenntnisse (theoretischer Teil) Gegenstand dieses Prüfungsteils sind
- tierschutzrechtliche Vorschriften,
- einschlägige Bestimmungen des Zivil-, Polizei-, Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechts,
- Anforderungen an die tiergerechte Haltung von Hunden,
- Grundkenntnisse der Verhaltensweisen von Hunden, insbesondere des Lern- und
iiiiSozialverhaltens und der verschiedenen Formen der Aggression sowie deren
iiiiBewältigung,
- Entwicklungsphasen von Junghunden,
- Erziehung und Ausbildung von Hunden,
- Pflegen von Hunden und Umgang mit Hunden,
- Bewältigen von Alltagssituationen,
- Erkennen und Beurteilen möglicher Gefahrensituationen.

Der Nachweis der fachlichen Kenntnisse im theoretischen Teil der Prüfung kann in einem
Fachgespräch oder anhand eines Multiple-Choice-Test erfolgen.

Die Ortspolizeibehörde kann vom theoretischen Teil der Prüfung absehen, wenn:
- der erfolgreiche Abschluss eines Studiums der Tiermedizin nachgewiesen wird,
- eine Ausbildung als Polizeihundeführer nachgewiesen wird,
- eine bestandene Abschlussprüfung in dem Beruf Tierpfleger oder der erfolgreiche
iiiiAbschluss der Ausbildung zu einem anderen Beruf, welche die erforderliche Sachkunde
iiiiim Umgang mit Hunden vermittelt, nachgewiesen wird,
- die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer Erlaubniserteilung nach
iiii§ 11 Abs. 2 in Verbindung mit § 11 Abs. 1 Nr. 2, 2a und 3 des Tierschutzgesetzes,
iiiibezogen auf eine Tätigkeit mit Hunden, nachgewiesen wurden,
- ein sonstiger Nachweis über die erforderliche Sachkunde vorliegt, zum Beispiel durch
iiiiLeistungsrichter und Ausbildungsleiter von Hundesportverbänden, die dem Verband des
iiiiDeutschen Hundewesens e.V. (VDH) angeschlossen sind.

Fertigkeiten (praktischer Teil) Gegenstand dieses Prüfungsteils ist:
- Überprüfung des Grundgehorsams des Hundes (z.B. in gewohnter und fremder
iiiiUmgebung)
- Leinenführigkeit auf einem Übungsplatz oder einem freien Gelände mit und ohne
iiiiAblenkung
- Leinenführigkeit im Straßenverkehr oder in einer vergleichbaren Situation auch unter
iiiierschwerten Bedingungen
- Vermeiden und Bewältigen gefährlicher Situationen

Die Prüfung zur Sachkunde ist bestanden, wenn jeweils im theoretischen und praktischen Teil
mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind.
Eine im praktischen Teil nicht bestandene Sachkunde - Prüfung kann nicht wiederholt
werden und führt zum Nichtbestehen der Prüfung.

Haftpflichtversicherungen für gefährliche Hunde in Baden-Württemberg
Vorgeschrieben ist vor der Erteilung der Erlaubnis auch der Nachweis über das Bestehen
einer Hundehaftpflichtversicherung in ausreichendem Umfang, die alle mit der Haltung
des/der Tiere möglicherweise auftretenden Schäden abdeckt. Es sollte in der von der
Versicherungsgesellschaft ausgestellten Bescheinigung deutlich erkennbar sein, dass die
Haltung dieses Tieres/ dieser Tiere damit abgedeckt ist.
Dies gilt auch ggf. bei einer Erweiterung einer vielleicht bereits bestehenden
Hundehaftpflichtversicherung.

Die Haftpflichtversicherung ist mit einer Mindestversicherungssumme in Höhe von 500 000
Euro für Personenschäden und in Höhe von 250 000 Euro für Sachschäden abzuschließen
und aufrechtzuerhalten.


Verhaltenstest/Wesenstest in Baden-Württemberg
Nach der so genannten "Kampfhunde-Verordnung" wird bei Hunden der Rassen "American
Staffordshire Terrier", "Pit Bull Terrier" und "Bullterrier" die Eigenschaft als Kampfhund
vermutet.
Die Vermutung, bei dem Hund handle es sich um einen Kampfhund, kann durch eine
Verhaltensprüfung widerlegt werden.

Die Ortspolizeibehörde ( Stadtverwaltung bzw. Landsratsamt wo der Antragsteller wohnt)
kann die Feststellung treffen, dass die Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist.
Um diese Entscheidung sachgerecht zu fällen, veranlasst sie eine Verhaltensprüfung des
Hundes.

Voraussetzung für die Zulassung zur Verhaltensprüfung ist ein wirksamer Impfschutz gegen
Tollwut.

Nicht zur Prüfung zugelassen werden Hunde,
- die wegen Täuschungsversuchs des Halters bereits von einer Verhaltensprüfung
iiiiausgeschlossen worden sind,
- die den praktischen Teil einer Verhaltensprüfung nicht bestanden haben,
- deren Gefährlichkeit sich bereits auf andere Weise erwiesen hat.

Verhaltensprüfung
Die Gemeindeverwaltung oder Stadtverwaltung (Ortspolizeibehörde) von Baden Württemberg,
in deren Dienstbezirk der Hundehalter seinen Wohnsitz hat oder sich überwiegend aufhält,
händigt dem Antragsteller ein Antragsformular mit Erhebungsbogen sowie Hinweise zur
Prüfung aus.
Die entsprechenden Unterlagen finden sich als Anlagen auf den Seiten des
Innenministeriums Baden-Württemberg zur Kampfhundeverordnung.
Die Ortspolizeibehörde prüft die Anmeldeformulare auf Vollständigkeit und registriert den
Hund mit seiner Kennzeichnung.
Sie übermittelt die Anmeldungen der Halter zusammen mit den ausgefüllten Erhebungsbogen
zur Durchführung der Verhaltensprüfung an die zuständige Kreispolizeibehörde.

Die Prüfung wird von einem im öffentlichen Dienst beschäftigten Tierarzt und einem
sachverständigen Beamten des Polizeivollzugsdienstes durchgeführt.
Eine weitere sachkundige Person kann hinzugezogen werden.
Vor Beginn der Verhaltensprüfung werden
- Name und Anschrift des Hundehalters,
- Name des Hundes,
- Geburtsdatum oder Alter, Geschlecht und Rasse oder Beschreibung des Mischlingstyps
iiiisowie
- unveränderliche Einzeltierkennzeichnung und gegebenenfalls sonstige Kennzeichnung
beziehungsweise Abzeichen erhoben,
die Ausrüstungsgegenstände (Leine, Halsband, Maulkorb) begutachtet und der
Erhebungsbogen zur Verhaltensprüfung durch die Prüfer bewertet.

Die Verhaltensprüfung erstreckt sich auf folgende Prüfungsteile:
- Prüfungsteil 1: Grundgehorsam
- Prüfungsteil 2: Anbinden des Hundes und Entfernen des Hundeführers
- Prüfungsteil 3: Verhalten des Hundes gegenüber Fahrzeugen
- Prüfungsteil 4: Verhalten des Hundes gegenüber fremden Personen
- Prüfungsteil 5: Verhalten des Hundes gegenüber Tieren
- Prüfungsteil 6: Verhalten auf akustische und optische Reize

Prüfung nicht bestanden
Ein Hund, dem nachweislich Beruhigungsmittel verabreicht wurden, wird von der laufenden
und allen weiteren Prüfungen ausgeschlossen.
Zeigt der Hund Anzeichen einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit (z.B.
Beißbewegungen, Beißen oder Beißversuche, Angreifen oder Angriffsversuche), wird die
Prüfung abgebrochen und gilt als nicht bestanden.
Dasselbe gilt, wenn der Hund nur durch starke Zwangsmittel zum Gehorsam zu bringen
oder das Tier nach einer Eskalation nicht innerhalb einer angemessenen Zeit wieder zu
beruhigen ist oder wenn neben dem Hundeführer eine weitere Person eingreifen muss.

Legt ein Kampfhund im Alter von unter 15 Monaten die Prüfung mit Erfolg ab, ist eine
Wiederholungsprüfung im Alter von 15 bis 18 Monaten erforderlich, um die erste Prüfung, die
altersbedingt noch nicht ausreichend aussagekräftig sein kann, abzusichern.

WICHTIG!
Das Prüfungsergebnis ist für die Entscheidung der Ortspolizeibehörde nicht allein maßgebend.
Wenn der Hund die Prüfung zwar bestanden hat, jedoch sonstige Erkenntnisse vorliegen,
welche die Eigenschaft als Kampfhund vermuten lassen, kann die Ortpolizeibehörde die
Befreiung vom Kampfhundstatus und somit den Wegfall der Verpflichtung, einen Maulkorb
zu tragen, versagen.
Ergeben sich entsprechende Erkenntnisse nachträglich, ist die Entscheidung zu überprüfen.

Der Verhaltenstest kann erst nach bestandener Sachkundeprüfung abgelegt werden.

Mikrochip-Kennzeichnung in Baden-Württemberg
Gefährliche Hunde sind durch einen elektronisch lesbaren Chip dauerhaft und
unverwechselbar so zu kennzeichnen, dass ihre Identität und Gefährlichkeit festgestellt
werden kann.
Die Kennzeichnung hat durch eine praktizierende Tierärztin oder einen praktizierenden
Tierarzt zu erfolgen.
Die Halterin oder der Halter des gefährlichen Hundes hat der örtlichen Ordnungsbehörde
die Kennzeichnung des gefährlichen Hundes durch eine Bescheinigung der Tierärztin
oder des Tierarztes, die oder der die Kennzeichnung vorgenommen hat, nachzuweisen.
Auf dem Chip wird lediglich eine Code- Nummer gespeichert; diese ist auf der
Bescheinigung anzugeben.

Informationen zur Microchipkennzeichung finden Sie ....hier

Das Ordnungsamt prüft vor Ort, ob der Hund ausbruchsicher und verhaltensgerecht
untergebracht wird.

Erst dann kann die Haltungserlaubnis erteilt und der Hund angeschafft werden.


Das Kampfhundegesetz - Baden-Württemberg finden Sie ....hier

Beutelspender, Hundekottüten, Hundetoiletten in der Stadt Heidelberg

Hier bekommen Sie Hundekotbeutel in der Stadt Heidelberg

Standorte der Hundetoiletten, Beutelspender, Tütenspender finden Sie ...hier



Hundeauslaufgebiete in der Stadt Heidelberg

Informationen zu Hundeauslaufgebieten in der Stadt Heidelberg finden Sie ....hier


 

 

Hunde in Heidelberg

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