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Universitätsstadt Marburg, Adressen, Hunde, Veterinäramt, Kampfhunde, Hundesteuer, Bachblüten



Infos für Hundehalter, Hundebesitzer und Hundefans in Marburg
hier unter Hunde in Marburg



Gewünschtes einfach anklicken:


Tierärztlicher Notdienst in der Universitätsstadt Marburg und Umgebung
siehe
Klinik für Kleintiere
Uni-Giessen

Adresse
Frankfurter Straße 126
35392 Gießen

Notfallnummer Innere Medizin
0641-99-38666
Mobil
0160-94605082

Notfallnummer Chirurgie
0641-99-38666
Mobil
0175-2973717
24- Stunden Bereitschaft für Notfälle


Tierkliniken in der Universitätsstadt Marburg und Umgebung

Klinik für Kleintiere
Uni-Giessen

Adresse
Frankfurter Straße 126
35392 Gießen

Anmeldung und Zentrale
24 Stunden/Tag
Telefon
0641-99-0

Telefon
0641-99 38 666
Fax
0641-99 38 619

Telefonische Sprechzeiten der Tierklinik Uni-Giessen
Werktags von 8:00 bis 16:00 Uhr
Mittagspause von 13:00 bis 14:00

Ein Besuch der Sprechstunde in der Tierklinik Uni Giessen ist - außer für Notfälle -
nur nach Terminabsprache möglich.
Bitte melden Sie ihr Tier daher grundsätzlich an!
Auch Notfälle bitte vorher telefonisch anzukündigen!

Notfallnummer Innere Medizin
0641-99-38666
Mobil
0160-94605082

Notfallnummer Chirurgie
0641-99-38666
Mobil
0175-2973717
24- Stunden Bereitschaft für Notfälle


Tierarztpraxis, Tierärzte in der Universitätsstadt Marburg

Tierarztpraxis in der Universitätsstadt Marburg
Dr. Birke Ludger Tierärztin
Adresse
Ockershäuser Allee 40 B
35037 Marburg
Telefon
06421/ 13344

Tierarztpraxis in der Universitätsstadt Marburg
Peter Müller Tierarzt
Adresse
Cappeler Str. 54
35039 Marburg
Telefon
06421/ 942880

Tierarztpraxis in der Universitätsstadt Marburg
Markau & Lauer Tierärzte
Adresse
Im Rudert 14
35043 Marburg
Telefon
06421/ 46044

Tierarztpraxis in der Universitätsstadt Marburg
Herbert Winter Tierarzt
Adresse
Wehrdaer Str. 141
35041 Marburg
Telefon
06421/ 84699

Tierheim und Tierschutzvereine in der Universitätsstadt Marburg

Tierheim Cappel
Verein Tierheim Landkreis Marburg-Biedenkopf e. V.

Adresse
Bahnhaus 7
35043 Marburg

Telefon
06421-46792
Fax: 
06421-95 31 37

Sprechzeiten/ Öffnungszeiten im Tierheim Cappel
Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Dienstag, Donnerstag und an Feiertagen bleibt das Tierheim für Besucher
geschlossen.

Hundespaziergänge finden an den Öffnungstagen des Tierheims Cappel
von 14 - 15 Uhr statt.

Ämter rund um den Hund in der Universitätsstadt Marburg

Veterinäramt in der Universitätsstadt Marburg
Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Der Landrat -
Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz

Adresse
Bismarckstraße 16 b
35037 Marburg

Telefon
06421/40550
Fax
06421/405-5130

Öffnungszeiten/Sprechzeiten Veterinäramt in der Universitätsstadt Marburg
Montag - Freitag 8:00 - 14:00 Uhr

Tierschutz
Amtstierarzt der Universitätsstadt Marburg
Telefon
06421 405-5113
Fax
06421/405-5130

Tiergesundheitsaufseher/ -in der Universitätsstadt Marburg
Telefon
06421 405-5120
Telefon
06421 405-5111
Telefon
06421 405-5110

Tierseuchenbekämpfung
Amtstierarzt der Universitätsstadt Marburg
Telefon
06421 405-5112
Fax
06421/405-5130

Das Veterinäramt in der Universitätsstadt Marburg ist zuständig
Beim Veterinäramt in Marburg können Sie sich zur Sachkundeprüfung und wenn Sie
diese bestanden haben auch zum Verhaltenstest, Wesenstestfür den Hund anmelden.

Prüfungen zur Sachkunde,finden in der Regel nach Anmeldung Terminvereinbarung statt.

Zwischenfall mit Hund, Hunden melden
Wenn es zu einem Zwischenfall mit Hund, Hunden kommt, können Sie diesen schriftlich,
unter Angabe von Zeugen und mit vollständiger Anschrift beim Veterinäramt melden.

Tiere/ Hunde im Reiseverkehr
Verschiedene Länder verlangen bei der Einreise mit Haustieren eine amtliche Gesundheitsbescheinigung.

Informationen zum Eu - Heimtierpass finden Sie ....hier

Grünflächenamt in der Universitätsstadt Marburg
Fachdienst - Stadtgrün, Umwelt, Natur

Adresse
Ockershäuserallee 15
35037 Marburg

Telefon
06421/ 201 407
Fax
06421/ 201 598

Öffnungszeiten/Sprechzeiten im Grünflächenamt in der Universitätsstadt Marburg
Montag bis Freitag 8:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag 15:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarungen


Ordnungsamt in der Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Ordnung und Straßenverkehr
- Gefahrenabwehr und Gewerbe -

Adresse
Frauenbergstr. 35
1. Stock
Zimmer 126
35039 Marburg

Ansprechpartner/-innen gefährliche Hunde in der Universitätsstadt Marburg
Telefon
06421 201-469
Fax
06421/201-593

Öffnungszeiten/Sprechzeiten im Ordnungsamt der Universitätsstadt Marburg
Montag, Mittwoch, Freitag 8 Uhr - 12 Uhr
Donnerstag 15 Uhr - 18 Uhr
oder nach Vereinbarung

Das Hundegesetz von der Universitätsstadt Marburg finden Sie.... hier

Das Ordnungsamt der Universitätsstadt Marburg ist zuständig für:
gefährliche Hunde/ Kampfhunde
Fragen zum Thema Landeshundegesetz
Befreiung von der Maulkorbpflicht

Hundesteuer in der Universitätsstadt Marburg
Hundesteueramt in Marburg
Magistrat der Stadt Marburg
Fachdienst - Finanzservice - Steuern und Abgaben

Adresse
Markt 9
1. Stock
35037 Marburg

Ansprechpartner/-innen Hundesteuer in der Universitätsstadt Marburg
Telefon
06421 201-231
Fax
06421 201-578

Öffnungszeiten/Sprechzeiten Hundesteueramt der Universitätsstadt Marburg
Montag, Mittwoch, Freitag 8 Uhr - 12 Uhr
Donnerstag 15 Uhr - 18 Uhr


Fachdienst Stadtbüro

Adresse
Frauenbergstr. 35
EG
35039 Marburg

Telefon
06421 201-801
Telefon
06421 201-802

Öffnungszeiten/Sprechzeiten Stadtbüro der Universitätsstadt Marburg
Montag bis Mittwoch 8 - 17 Uhr
Donnerstag 8 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr


Wichtige Informationen (siehe nachfolgend aufgeführte Themen) zur Hundesteuer in der Universitätsstadt Marburg finden Sie ...hier

Wissenwertes rund um die Hundesteuer in der Universitätsstadt Marburg
zum Beispiel

Hundesteuer Höhe in der Universitätsstadt Marburg

Fälligkeit der Hundesteuer in der Universitätsstadt Marburg

Hundesteuermarke in der Universitätsstadt Marburg

Ersatz Hundesteuermarke in der Universitätsstadt Marburg

Anmeldung der Hunde in der Universitätsstadt Marburg

Abmeldung der Hunde in der Universitätsstadt Marburg

Ummeldung der Hunde in der Universitätsstadt Marburg

Formulare für Anmeldung, Abmeldung, Ummeldung der Hunde in der Universitätsstadt Marburg

Benötigte Unterlagen zur An-, Um-, Abmeldung von Hunden in der Universitätsstadt Marburg

Allgemeine Voraussetzungen für Hundesteuerbefreiung und
Hundesteuerermäßigung in der Universitätsstadt Marburg

Hundesteuerbefreiung in der Universitätsstadt Marburg

Hundesteuerermäßigung in der Universitätsstadt Marburg

Keine Gewährung der Hundesteuer in der Universitätsstadt Marburg, wenn

Bußgelder bei Verstößen in der Universitätsstadt Marburg

Die Hundesteuersatzung von Marburg finden Sie... hier
Kampfhunde in Hessen

Allgemeine Bedingungen zur Kampfhundehaltung in Hessen
Grundstücke oder Zwinger, auf oder in denen ein gefährlicher Hund gehalten wird,
sind zu kennzeichnen.

Außerdem sind sie so einzuzäunen und zu sichern, dass Personen außerhalb dieser
Grundstücke und Zwinger nicht gefährdet werden, insbesondere ein Entweichen des
Hundes ausgeschlossen ist.
Gleiches gilt für Wohnungen, in denen ein gefährlicher Hund in einer Wohnung gehalten
wird.

Alle Zugänge zu dem eingefriedeten Besitztum oder der Wohnung sind mit deutlich
sichtbarem Warnschild in Signalfarbe mit der Aufschrift „Vorsicht Hund!“ zu versehen.

Abs. 1 und 2 gelten nicht für Hunde mit positiver Wesensprüfung.
Hunde sind so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder
Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

Gefährliche Hunde darf nur halten, wem eine Erlaubnis durch die zuständige Behörde
erteilt worden ist.

Die zuständige Behörde kann jedermann das Halten und Führen eines bestimmten
Hundes dauerhaft untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass
davon eine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

Ein gefährlicher Hund darf außerhalb des eingefriedeten Besitztums nur geführt werden,
wenn der Halterin oder dem Halter eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 3 erteilt worden ist.

Einen gefährlichen Hund darf nur führen, wer
- das 18. Lebensjahr vollendet hat,
- den Nachweis der Sachkunde (§ 6) besitzt und
- körperlich und geistig in der Lage ist, den Hund sicher im Sinne von § 1 Abs.1 zu
iiiiführen.
Gefährliche Hunde dürfen nur einzeln geführt werden.
Ein gefährlicher Hund darf außerhalb des eingefriedeten Besitztums keiner Person
überlassen werden, die die Voraussetzungen des Abs. 2 nicht erfüllt.
Die Erlaubnis nach § 1 Abs. 3 ist mitzuführen.
Die Person, die den Hund führt, aber nicht auch Halterin oder Halter ist, hat
zusätzlich ihre Sachkundebescheinigung mitzuführen.

Allgemeine Bedingungen zur Hundehaltung in Hessen
Hunde sind so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder
Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

Wer außerhalb des eingefriedeten Besitztums der Halterin oder des Halters einen Hund
führt oder laufen lässt, hat diesem ein Halsband anzulegen, auf dem oder an dem
Name und Anschrift der Halterin oder des Halters anzugeben sind;
besteht ein Telefonanschluss ist auch die Telefonnummer anzugeben.

Gefährliche Hunde darf nur halten, wem eine Erlaubnis durch die zuständige Behörde
erteilt worden ist.
Die zuständige Behörde kann jedermann das Halten und Führen eines bestimmten
Hundes dauerhaft untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass
davon eine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

Erlangt die Behörde Kenntnis über einen gefährlichen Hund, erteilt sie auf Antrag eine
vorläufige Erlaubnis zum Halten des Hundes, sofern die Voraussetzungen des Abs. 1
Nr. 1, 5, 7 und 8 erfüllt sind und keine Anhaltspunkte für die Unzuverlässigkeit der
Halterin oder des Halters bestehen.
Die befristete Erlaubnis nach Abs.1 kann erteilt werden, wenn die Halterin oder der
Halter innerhalb der von der zuständigen Behörde gesetzten Frist nachweist, dass
alle Voraussetzungen des Abs. 1 vorliegen.

Die Erlaubnis kann jederzeit widerrufen werden, wenn eine der Voraussetzungen für
ihre Erteilung weggefallen ist.


Sicherstellung und Tötung von Hunden in Hessen
Die zuständige Behörde kann die Sicherstellung sowie die Verwahrung nach den §§ 40
und 41 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung anordnen,
wenn die nach dieser Verordnung bestehenden Verbote oder Gebote nicht eingehalten
werden oder den Anordnungen oder Auflagen der zuständigen Behörde nicht
nachgekommen wird.

Die zuständige Behörde kann die Tötung eines Hundes nach § 42 des Hessischen
Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung anordnen, wenn Tatsachen die
Annahme rechtfertigen, dass von dem Hund eine Gefahr für Leben oder Gesundheit von
Menschen oder Tieren ausgeht. Die Tötung ist anzuordnen, wenn der Hund einen
Menschen getötet oder ohne begründeten Anlass ernstlich verletzt hat.

Kampfhunde sind nach dem Landeshundegesetz von Hessen

Was sind gefährliche Hunde?
Gefährlich sind Hunde, die durch Zucht, Haltung, Ausbildung oder Abrichtung eine über
das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder eine
andere in ihren Wirkungen vergleichbare, mensch- oder tiergefährdende Eigenschaft
besitzen.

Für folgende Rassen und Gruppen von Hunden sowie deren Kreuzungen untereinander
oder mit anderen Hunden wird eine Gefährlichkeit vermutet:
1. Pitbull-Terrier oder American Pitbull Terrier,
2. American Staffordshire-Terrier oder Staffordshire Terrier,
3. Staffordshire-Bullterrier,
4. Bullterrier,
5. American Bulldog,
6. Dogo Argentino,
7. Fila Brasileiro,
8. Kangal (Karabash)
9. Kaukasischer Owtscharka,
10. Mastiff,
11. Mastino Napoletano.

Gefährlich sind auch die Hunde, die
1. einen Menschen gebissen oder in Gefahr drohender Weise angesprungen haben,
iiiiiisofern dies nicht aus begründetem Anlass geschah,
2. ein anderes Tier durch Biss geschädigt haben, ohne selbst angegriffen worden zu
iiiiiisein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher
iiiiiiUnterwerfungsgestik gebissen haben oder
3. durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen
iiiiiioder reißen.

Haltererlaubnis in Hessen

Erlaubnispflicht für einen gefährlichen Hund in Hessen
Für die Haltung der unter dem Begriff "Kampfhunde" aufgelisteten Hunderassen ist
eine Erlaubnis erforderlich.
Für diese Kampfhunde muss ein schriftlicher Antrag auf die Erteilung einer Erlaubnis zum
Halten des Kampfhundes bei der zuständigen Behörde gestellt werden.

Es muss eine Erlaubnis für die Haltung eines gefährlichen Hundes/Kampfhundes
schriftlich beantragt werden bei der zuständigen Behörde und der Hund muss sich
einem Wesenstest unterziehen.
Sie müssen als Halterin oder Halter des Hundes die abgestempelten Kopie und die
gegengezeichneten Antragsformulare vom Ordnungsamt oder
die Bestätigung über die Antragstellung für die Dauer des noch nicht abgeschlossenen
Erlaubnisverfahrens immer mitzuführen.

Die Erlaubnis müssen Sie beim Spazierengehen immer mitführen.
Wenn Sie hiergegen verstoßen, kann die Hundehaltung untersagt werden.


Erteilung der Haltererlaubnis eines gefährlichen Hundes in Hessen
Die Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes darf nur erteilt werden, wenn
die Halterin oder der Halter
1. das 18. Lebensjahr vollendet hat,
2. zuverlässig ist,
3. sachkundig ist,
4. eine positive Wesensprüfung für den Hund nachweist,
5. nachweist, dass der Hund artgerecht gehalten wird und die erforderlichen Maßnahmen
iiiiiigetroffen worden sind, damit von ihm keine Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum
iiiiiioder Besitz ausgehen,
6. nachweist, dass der Hund mit einem Chip nach § 12 gekennzeichnet ist,
7. nachweist, dass für den Hund nach Maßgabe einer gesetzlichen Regelung eine
iiiiiiHaftpflichtversicherung abgeschlossen worden ist,
8. nachweist, dass die bereits fällig gewordene Hundesteuer entrichtet worden ist.

Die Erlaubnis ist bei Hunden nach § 2 Abs. 1 auf zwei Jahre zu befristen; bei den
übrigen gefährlichen Hunden kann die Erlaubnis für einen Zeitraum von bis zu vier
Jahren erteilt werden.

Erlangt die Behörde Kenntnis über einen gefährlichen Hund, erteilt sie auf Antrag eine
vorläufige Erlaubnis zum Halten des Hundes, sofern die Voraussetzungen des Abs. 1 Nr.
1, 5, 7 und 8 erfüllt sind und keine Anhaltspunkte für die Unzuverlässigkeit der Halterin
oder des Halters bestehen.
Die befristete Erlaubnis nach Abs.1 kann erteilt werden, wenn die Halterin oder der
Halter innerhalb der von der zuständigen Behörde gesetzten Frist nachweist, dass alle
Voraussetzungen des Abs. 1 vorliegen.

Die Erlaubnis kann jederzeit widerrufen werden, wenn eine der Voraussetzungen für ihre
Erteilung weggefallen ist.


Anmeldungsunterlagen in Marburg, für einen gefährlichen Hund
Die Formulare für die Anmeldung für einen gefährlichen Hund in Marburg bekommen Sie
im Internet auf
www.marburg.de

Hundekot in Hessen
Durch Kot von Hunden dürfen Straßen und öffentliche Anlagen nicht verunreinigt werden.
Halter oder mit der Führung oder Haltung von Hunden Beauftragte sind zur
sofortigen Beseitigung von Verunreinigungen verpflichtet.

Der begehbare Teil von
- öffentlichen Wegen und Plätzen,
- Geh- und Radwege,
- Fußgängerzonen,
- verkehrsberuhigte Bereiche,
- Rasenflächen,
- Anpflanzungen aller Art
- und Liegewiesen
dürfen nicht durch Tiere, insbesondere Hunde, verunreinigt werden.

Der Halter/ die Halterin sowie andere Aufsichtspersonen sind verpflichtet, den
hinterlassenen Kot sofort zu beseitigen.

Dies gilt nicht für Blindenhunde beim zweckentsprechenden Einsatz.


Anleinpflicht und Maulkorb in der Universitätsstadt Marburg
Personen, die Hunde halten oder die tatsächliche Gewalt über sie ausüben, haben dafür
Sorge zu tragen, dass ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt im Gebiet der Universitätsstadt
Marburg umherlaufen.

In folgenden Bereichen sind alle Hunde an einer zur Vermeidung von Gefahren geeigneten
Leine zu führen:
auf öffentlichen Straßen,
Wegen und Plätzen,
in öffentlichen Park-, Garten- und Grünanlagen,
in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten,
bei öffentlichen Versammlungen,
Naturschutzgebiete
Fußgängerzonen oder Teilen davon
Überführungen
Durchgängen und Unterführungen
in öffentlichen Verkehrsmitteln
auf Brücken
Treppen
Rampen
Gaststätten
Aufzügen
Märkten
Messen
Volksfesten
und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen.

Hier müssen Hunde in der Universitätsstadt Marburg auch an die Leine genommen werden,
die Leine darf längstens 2m sein.
Zusätzlich sind in dem Bereich, der durch folgende Straßen - diese eingeschlossen -
umgrenzt ist, Hunde an der Leine zu führen:
Bundesstraße B 3a von Konrad-Adenauer-Brücke bis Überführung Bahnhofsstraße,
Bahnhofsstraße, Elisabethstraße, Ketzerbach, Leckergäßchen, Renthof, Hainweg,
Lutherstraße, Sybelstraße, Barfüßertor, Schwanallee bis Konrad-Adenauer-Brücke

Ausgenommen von der Vorschrift sind in Hessen
- Diensthunde von Behörden
- Blindenführ- und Behindertenbegleithunde
- Hunde der Rettungsdienste
- Hunde des Katastrophenschutzes
- Jagd- und Herdengebrauchshunde
iiiiiim Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes oder ihrer Ausbildung keine
iiiiiAnwendung.

Eine Befreiung von der Anleinpflicht in diesen Bereichen ist, egal für welche
Hundekategorie, nicht möglich !

Keine Anleinpflicht besteht in den städtisch ausgewiesenen Hundefreilaufflächen.


Leinenzwang für gefährliche Hunde

Gefährliche Hunde
Außerhalb des eingefriedeten Besitztums oder der Wohnung der Halterin oder des Halters
sind gefährliche Hunde an der Leine zu führen.
Hiervon ausgenommen sind Hunde mit positiver Wesensprüfung.
Leine, Halsband und Halskette müssen so beschaffen sein, dass der Hund sicher
gehalten werden kann.
Die Leine darf nur so lang sein, dass keine Gefahr von dem Hund ausgehen kann,
höchstens jedoch zwei Meter.


Mitführverbot für Hunde in Hessen

Hier dürfen Hunde nicht hin in Marburg
- auf Kinderspielplätzen
- Ballspielplätzen
- auf Liegewiesen
- Anpflanzungen aller Art
- Weihern
- Planschbecken

Dies gilt nicht für blinde Personen, die von Blindenführhunden im Führgeschirr begleitet
werden.

Diese Verordnung gilt in Hessen nicht für
- Diensthunde von Behörden
- Blindenführ- und Behindertenbegleithunde
- Hunde der Rettungsdienste
- Hunde des Katastrophenschutzes
- Jagd- und Herdengebrauchshunde
iiiiiim Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes oder ihrer Ausbildung keine Anwendung.


Maulkorbpflicht in Hessen
Einen generellen Maulkorbzwang gibt es auch nach der neuen Rechtslage nicht.
Für die Hunderassen die in der Hundeverordnung (HundeVO) vom 22.01.2003 aufgeführt
sind besteht keine generelle Maulkorbpflicht.

Sollte sich aber ein Hund im Einzelfall als gefährlich oder aggressiv erwiesen haben, kann
ein Maulkorbzwang behördlich angeordnet werden, das gilt für alle Hunderassen.

Die zuständige Behörde kann, trotz positiver Wesensprüfung, für jeden Hund das
Tragen einer Vorrichtung, die das Beißen zuverlässig verhindert, anordnen, wenn
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Hund eine über das natürliche Maß
hinausgehende Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweist.


Informationen zu Maulkorbtraining/ Maulkörben finden Sie ....hier


Für Kampfhunde gelten besondere Einschränkungen
z.B. Erlaubnis des Ordnungsamtes vor der Anschaffung, solange keine
Verhaltensprüfung absolviert wurde, immer mit Maulkorb und Leine.

Ordnungswidrigkeiten in Hessen
Landeshundegesetz
Ordnungswidrig im Sinne des § 77 Abs. 1 des Hessischen Gesetzes über die
öffentliche Sicherheit und Ordnung handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1. entgegen § 1 Abs. 2 einen Hund außerhalb des eingefriedeten Besitztums ohne das
iiiiiivorgeschriebene Halsband führt oder laufen lässt,
2. entgegen § 1 Abs. 3 einen gefährlichen Hund ohne Erlaubnis hält,
3. entgegen § 1 Abs. 4 einer vollziehbaren Untersagung nicht nachkommt,
4. entgegen § 8 Abs. 1 einen gefährlichen Hund außerhalb des befriedeten Besitztums
iiiiiiführt, ohne dass eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 3 erteilt worden ist,
5. entgegen § 8 Abs. 2 Nr. 1 einen gefährlichen Hund außerhalb des eingefriedeten
iiiiiiBesitztums führt, ohne das 18. Lebensjahr vollendet zu haben,
6. entgegen § 8 Abs. 2 Nr. 2 einen gefährlichen Hund außerhalb des eingefriedeten
iiiiiiBesitztums ohne den Nachweis der Sachkunde führt,
7. entgegen § 8 Abs. 2 Nr. 3 einen gefährlichen Hund außerhalb des eingefriedeten
iiiiiiBesitztums führt, ohne körperlich oder geistig in der Lage zu sein, diesen Hund sicher
iiiiiizu führen,
8. entgegen § 8 Abs. 3 gefährliche Hunde nicht einzeln führt,
9. entgegen § 8 Abs. 4 einen gefährlichen Hund außerhalb des eingefriedeten Besitztums
iiiiiieiner Person überlässt, die die Voraussetzungen des § 8 Abs. 2 nicht erfüllt,
10. entgegen § 8 Abs. 5 Satz 1 die erforderliche Erlaubnis nicht mitführt,
11. entgegen § 8 Abs. 5 Satz 2 die erforderliche Sachkundebescheinigung nicht mitführt,
12. entgegen § 9 Abs. 1 einen gefährlichen Hund ohne Leine führt,
13. entgegen § 9 Abs. 2 Nr. 1 einen Hund bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen,
iiiiiiiiiVolksfesten, Märkten, Messen sowie in Gaststätten oder in öffentlichen
iiiiiiiiiVerkehrsmitteln ohne Leine führt,
14. entgegen § 9 Abs. 2 Nr. 2 einen Hund auf einem von der Gemeinde bestimmten, der
iiiiiiiiiAllgemeinheit zugänglichen umfriedeten oder anderweitig begrenzten Grundstück
iiiiiiiiiohne Leine führt,
15. entgegen einer vollziehbaren Anordnung nach § 9 Abs. 3 einen gefährlichen Hund
iiiiiiiiiaußerhalb seiner Wohnung oder des eingefriedeten Besitztums ohne Vorrichtung,
iiiiiiiiidie das Beißen zuverlässig verhindert, führt,
16. entgegen § 10 das Grundstück oder den Zwinger nicht kennzeichnet,
17. entgegen § 10 Abs. 1 Satz 2 das Grundstück nicht oder nicht ausreichend einzäunt
iiiiiiiiioder den Zwinger nicht oder nicht ausreichend sichert,
18. entgegen § 10 Abs. 1 Satz 3 die Wohnung nicht kennzeichnet oder nicht
iiiiiiiiiausreichend sichert,
19. entgegen § 10 Abs. 2 nicht alle Zugänge zu dem eingefriedeten Besitztum oder der
iiiiiiiiiWohnung mit einem deutlich sichtbaren Warnschild mit der Aufschrift „Vorsicht
iiiiiiiiiHund!“ versieht,
20. entgegen § 11 Abs. 1 Satz 1 Hunde mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität
iiiiiiiiiund Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren ausbildet,
21. entgegen § 12 gefährliche Hunde nicht dauerhaft und unverwechselbar mit einem
iiiiiiiiizur Identifizierung geeigneten, elektronisch lesbaren Chip kennzeichnet,
22. entgegen dem Verbot des § 13 handelt,
23. entgegen § 15 Abs. 1 die Gefährlichkeit des Hundes nicht unverzüglich anzeigt,
24. entgegen § 15 Abs. 2 die erforderlichen Feststellungen und Begutachtungen nicht
iiiiiiiiizulässt, die notwendigen Unterlagen und Bescheinigungen nicht oder nicht vollständig
iiiiiiiiivorlegt oder die erforderlichen Daten nicht oder nicht vollständig übermittelt,
25. entgegen § 15 Abs. 3 der Erwerberin oder dem Erwerber oder der oder dem
iiiiiiiiiAnnehmenden nicht mitteilt, dass es sich um einen gefährlichen Hund handelt,
26. entgegen § 15 Abs. 4 Nr. 1 nicht oder nicht rechtzeitig den Handel, den Erwerb,
iiiiiiiiidie Abgabe oder die Aufgabe der Haltung eines gefährlichen Hundes anzeigt,
27. entgegen § 15 Abs. 4 Nr. 2 nicht oder nicht rechtzeitig den Zuzug oder den Wegzug
iiiiiiiiider Halterin oder des Halters eines gefährlichen Hundes sowie dessen
iiiiiiiiiAbhandenkommen oder Tod anzeigt.


Bußgelder in Hessen
Landeshundegesetz
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 77 Abs. 2 des Hessischen Gesetzes über die
öffentliche Sicherheit und Ordnung mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet
werden.


Ordnungswidrigkeiten in Hessen
Stadtordnung
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Bestimmungen nach
den §§ 2 bis § 8 dieser Gefahrenabwehrverordnung verstößt.


Bußgelder in Hessen
Stadtordnung
Die Ordnungswidrigkeit kann nach §77 Abs. 2 HSOG in Verbindung mit dem Gesetz über
Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), zuletzt
geändert durch Gesetz vom 13. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3574) mit einer Geldbuße von
mindestens 5,00 EUR und höchstens 5.000 EUR geahndet werden.


Haltungserlaubnis beantragen in der Universitätsstadt Marburg
Vor Anschaffung eines Kampfhundes ist beim zuständigen Ordnungsamt die
Haltungserlaubnis zu beantragen.

Hierfür sind folgende Unterlagen notwendig:
- Anmeldeformulare
- Vollendung des 18. Lebensjahres / Personalausweis
- Sachkundenachweis
- persönliche Eignung/ Zuverlässigkeit
- aktuelles Führungszeugnis Belegart "O"/ Zuverlässigkeitsprüfung
- positive Wesensprüfung
- Haftpflichtversicherung
- Fälschungssichere Kennzeichnung durch Mikrochip
- Nachweis über bezahlte Hundesteuer
- Nachweis über eine ausbruchsichere/ artgerechte Hundehaltung


Gebühren der Haltungserlaubnis in der Universitätsstadt Marburg
Für die erstmalige Haltungserlaubnis eines gefährlichen Hundes in der Universitätsstadt
Marburg betragen die Gebühren z.Zt.140.00 Euro.

Für die Verlängerung der Haltungserlaubnis eines gefährlichen Hundes in der
Universitätsstadt Marburg betragen die Gebühren z.Zt. 85.00 Euro.

Zuverlässigkeitprüfung in Hessen
Zur Prüfung der Zuverlässigkeit hat die Hundehalterin oder der Hundehalter ein
Führungszeugnis zu beantragen.

Ein Führungszeugnis der Belegart "O" ist für das Erlaubnisverfahren erforderlich.
Das Ordnungsamt fordert das Führungszeugnis an.

Nachweis der Zuverlässigkeit in Hessen
Gegen die Zuverlässigkeit des Antragstellers dürfen keine Bedenken bestehen.
Dieser muß ausreichend Gewähr dafür bieten, dass er im öffentlichen und im
Nachbarschaftsinteresse für eine ordnungsgemäße und artgerechte Tierhaltung sorgt,
persönlich geeignet ist und damit keine Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder
Besitz entstehen.
Die Einholung und Vorlage eines Führungszeugnisses ist deshalb erforderlich, bestimmte
Verurteilungen oder Verstöße führen ggf zur Unzuverlässigkeit.

Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt in der Regel nicht, wer
- wegen vorsätzlichen Angriffs auf Leben oder Gesundheit
- Vergewaltigung
- Zuhälterei
- Landfriedensbruch oder Hausfriedensbruch
- Widerstandes gegen die Staatsgewalt
- einer gemeingefährlichen Straftat
- oder einer Straftat gegen das Eigentum oder Vermögen
- mindestens zweimal wegen einer im Zustand der Trunkenheit begangenen Straftat oder
- wegen einer Straftat gegen das Tierschutzgesetz,
- das Waffengesetz,
- das Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen
- das Sprengstoffgesetz
- das Bundesjagdgesetz
- oder das Betäubungsmittelgesetz
rechtskräftig verurteilt worden ist und wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten
Verurteilung fünf Jahre noch nicht vergangen sind.

In die Frist wird nicht die Zeit eingerechnet, die die Antragstellerin oder der Antragsteller
auf behördliche Anordnung wegen einer Straftat im Sinne des Satz 1 in einer Anstalt
verbracht hat.

Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt in der Regel auch nicht, wer
- wiederholt oder gröblich gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes
- des Waffengesetzes
- des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen
- des Sprengstoffgesetzes
- des Bundesjagdgesetzes
- des Betäubungsmittelgesetzes
- oder gegen die Vorschriften dieser Verordnung verstoßen hat,
- alkoholsüchtig,
- rauschmittelsüchtig,
- geisteskrank
-oder geistesschwach ist.

Zum Nachweis der Zuverlässigkeit ist ein Führungszeugnis vorzulegen.
Sind Tatsachen bekannt, die Bedenken gegen die Zuverlässigkeit im Sinne des Abs. 2
Nr. 2 begründen, so kann die zuständige Behörde von der Halterin oder dem Halter ein
amts- oder fachärztliches Gutachten verlangen.

Sachkundeprüfung
Ist die Zuverlässigkeit des zukünftigen Halters anhand des Führungszeugnisses
nachgewiesen, muss beim Ordnungsamt/Veterinäramt die Sachkundeprüfung
abgelegt werden.

Sachkunde in Hessen
Sachkundig ist eine Person, die über die Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, einen
gefährlichen Hund so zu halten und zu führen, dass von diesem keine Gefahr für Leben
oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.

Zum Nachweis dieser Sachkunde ist der zuständigen Behörde die Bescheinigung einer
vom Regierungspräsidium Darmstadt im Benehmen mit dem Verband für das Deutsche
Hundewesen e.V. und der Landestierärztekammer Hessen benannten sachverständigen
Person oder Stelle vorzulegen.

Die Sachkundeprüfung hat nach Standards zu erfolgen, die vom Regierungspräsidium
Darmstadt im Benehmen mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. und der
Hessischen Landestierärztekammer festgelegt worden sind.

Die Bescheinigung gilt jeweils nur für den bestimmten gefährlichen Hund, für den die
Sachkundeprüfung im Sinne von Abs.1 erfolgt ist.

Der Nachweis der Sachkunde muss erst erbracht und die Wesensprüfung erst
vorgenommen werden, wenn der Hund fünfzehn Monate alt ist, soweit er nicht
vorher auffällig geworden ist oder einer Aggressionszucht entstammt.
Bis dahin kann jeweils eine vorläufige Erlaubnis erteilt werden, wenn die übrigen
Voraussetzungen erfüllt sind.

Die in einem anderen Land erworbene Sachkundebescheinigung kann von der
zuständigen Behörde anerkannt werden, wenn sie den in Hessen gestellten
Anforderungen entspricht.

Tierärztinnen und Tierärzte sind in ihrer Eigenschaft als Halterin oder Halter eines
eigenen Hundes sachkundig.
Die Halterin oder der Halter eines Hundes nach Abs.1 Satz 1 gilt als sachkundig,
soweit sie oder er den Hund außerhalb eines bestimmungsgemäßen Einsatzes führt.

Auf die im Rahmen der Sachkundeprüfungen geforderten Gehorsamsleistungen des
Hundes kann insbesondere wegen Alters, Gebrechlichkeit oder Krankheit des Hundes
verzichtet werden, wenn nachgewiesen wird, dass aus tiermedizinischen Gründen
hiervon abzusehen ist.

Die Sachkundeprüfung in Hessen hat einen schriftlichen Teil und einen
praktischen Teil.
Den praktischen Teil müssen Sie mit ihrem Hund gemeinsam absolvieren.

Weitere Informationen zum Ablauf der Sachkundeprüfung in Hessen
bekommen Sie bei dem jeweiligen Sachverständigen.


Es soll insbesondere geprüft werden, ob ausreichende Kenntnisse vorhanden sind über:

- Sozialverhalten und Ausdrucksformen des Hundes,
- rassespezifische Eigenschaften,
- Haltung, Fütterung, allgemeine Hygiene,
- Erkennen typischer Gefahrensituationen mit Hunden,
- Erziehung des Hundes,
- Rechtsvorschriften über den Umgang mit Hunden

Ein nicht erfolgreiches bestehen der Sachkundeprüfung hat zur Folge, das die Behörde
ein unterbringen bzw. ein sicherstellen des Hundes in einem Tierheim oder einer
ähnlichen Einrichtung anordnen kann.

Ob die generelle Haltung und Führung von gefährlichen Hunden in Zukunft von der
Behörde verboten wird, wird in dem Zusammenhang geprüft werden.

Das Ordnungsbehörde kann die Sachkundeprüfung auch wiederholen lassen,
wenn Gründe dafür vorliegen.

Die Gebühren des Sachkundenachweises müssen Sie selbst tragen.

Haftpflichtversicherungen für gefährliche Hunde in Hessen
Vorgeschrieben ist vor der Erteilung der Erlaubnis auch der Nachweis über das Bestehen
einer Hundehaftpflichtversicherung in ausreichendem Umfang, die alle mit der Haltung
des/der Tiere möglicherweise auftretenden Schäden abdeckt. Es sollte in der von der
Versicherungsgesellschaft ausgestellten Bescheinigung deutlich erkennbar sein, dass die
Haltung dieses Tieres/ dieser Tiere damit abgedeckt ist.
Dies gilt auch ggf. bei einer Erweiterung einer vielleicht bereits bestehenden
Hundehaftpflichtversicherung.

Die Haftpflichtversicherung ist mit einer Mindestversicherungssumme in Höhe von 500 000
Euro für Personenschäden und in Höhe von 250 000 Euro für Sachschäden abzuschließen
und aufrechtzuerhalten.


Wesenstest in Hessen
Besitzer eines gefährlichen Hundes, in Hessen müssen eine Wesensprüfung
ablegen.

Die Wesensprüfung wird von einer vom Regierungspräsidium Darmstadt im Benehmen
mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. und der Landestierärztekammer
Hessen benannten sachverständigen Person oder Stelle vorgenommen.

Die Ordnungsämter stellt jedem Besitzer der mit seinem Hund zur Wesenprüfung muss,
ein Verzeichnis worin die Sachverständigen bzw. die sachverständigen Stellen
aufgeführt sind zur Verfügung.

Sie hat nach Standards zu erfolgen, die vom Regierungspräsidium Darmstadt im
Benehmen mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. und der Hessischen
Landestierärztekammer festgelegt worden sind.

Das Mindestalter des Hundes zum Zeitpunkt der Wesensprüfung sollte 15 Monate
betragen.
Sollte es davor mit dem Hund zu einen Beissvorfall gekommen sein, so kann das
die Ordnungsämter auch eine frühere Ablegung des Wesenstestes
anordnen.

Die sachverständige Person oder Stelle stellt eine Bescheinigung über eine positive
Wesensprüfung zur Vorlage bei der Erlaubnisbehörde aus oder teilt der zuständigen
Behörde mit, dass eine positive Wesensprüfung nicht bescheinigt worden ist.

In der Regel gibt es keine Wiederholung der Wesensprüfung eines gefährlichen Hundes.
Eine zweite Prüfung wird nur zugelassen wenn es trifftige Gründe gibt.
Bei einem zweiten Wesensprüfung muss die Sachverständige oder der Sachverständige,
welche oder welcher den ersten Test durchgeführt hat, hinzugezogen werden.
Die zweite Wesensprüfung ist ungültig, wenn dieser Auflage nicht nachgekommen wird.

Die zuständige Behörde kann, trotz positiver Wesensprüfung,
für jeden Hund das Tragen einer Vorrichtung, die das Beißen zuverlässig verhindert,
anordnen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Hund eine über das
natürliche Maß hinausgehende Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen
oder Tieren aufweist.
Somit kann der Hund trotz eines bestandenen Wesenstestes als gefährlicher Hund
eingestuft werden.

Hat der Hund die Wesensprüfung nicht bestanden sind auch seine Nachkommen als
gefährliche Hunde einzuordnen.
Diese müssen dann ebenfalls eine Verhaltensüberprüfung absolvieren.

Ist der Wesenstest/ Verhaltenstest von dem Hund nicht bestanden worden dann
können die Ordnungsämter in Hessen ein unterbringen bzw. ein sicherstellen des
Hundes in einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung anordnen.

Die Gebühren des Sachkundenachweises müssen Sie selbst tragen.

Der Verhaltenstest kann erst nach bestandener Sachkundeprüfung abgelegt werden.

Mikrochip-Kennzeichnung in Hessen
Gefährliche Hunde sind durch einen elektronisch lesbaren Chip dauerhaft und
unverwechselbar so zu kennzeichnen, dass ihre Identität und Gefährlichkeit festgestellt
werden kann.
Die Kennzeichnung hat durch eine praktizierende Tierärztin oder einen praktizierenden
Tierarzt zu erfolgen.
Die Halterin oder der Halter des gefährlichen Hundes hat der örtlichen Ordnungsbehörde
die Kennzeichnung des gefährlichen Hundes durch eine Bescheinigung der Tierärztin
oder des Tierarztes, die oder der die Kennzeichnung vorgenommen hat, nachzuweisen.
Auf dem Chip wird lediglich eine Code- Nummer gespeichert; diese ist auf der
Bescheinigung anzugeben.

Informationen zur Microchipkennzeichung finden Sie ....hier

Das Ordnungsamt prüft vor Ort, ob der Hund ausbruchsicher und verhaltensgerecht
untergebracht wird.

Erst dann kann die Haltungserlaubnis erteilt und der Hund angeschafft werden.


Das Kampfhundegesetz - Hessen finden Sie.... hier

Reisen, Urlaub mit Hund

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Tierpsychologen, Hundepsychologen in der Universitätsstadt Marburg
Tierpsycholgen begutachten verhaltensauffällige Tiere und erarbeiten mit dem Hundehalter
oder der Hundehalterin einen Therapieplan. Hausbesuche können nötig sein, um den
Hund in seiner gewohnten Umgebung zu beobachten. Die Mensch-Hundbeziehung hat
üblicherweise in der tierpsychologischen Arbeit einen hohen Stellenwert.
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