| Aalstrich |
| Ein dunkler Haarstreifen entlang der Wirbelsäule. |
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| AAM |
| Angeborener Auslösemechnismus. |
| Diese Instinkthandlung, kann man auch als angeborenes Erkennen bezeichnen. Zuständige Stellen im Hirn, halten die dauernd auflaufenden zentralen Erregungsproduktionen andauernd in Schranken. |
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| Angeborener Antriebsmechnismus |
| Er bewirkt im Zusammenspiel mit dem angeborenen und erworbenen AM, dass Organismen spontan reagieren. Das Tier reagiert auf Reize, umgangssprachlich Trieb genannt. |
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| Abdomen |
| Bauchhöhle (Abdomen), wird durch das Zwerchfell von der Brusthöhle getrennt. Die Bauchhöhle wird vom Bauchfell ausgekleidet, in ihr sind die Bauchorgane enthalten. |
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| Abhalsen |
| Hiermit ist das abnehmen des Halsbandes gemeint. |
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| Ablegen |
| Ablegen (meist mit Kommando "Platz"), ist die Erziehung zum Platz nehmen und Platz halten. Der Hund darf seinen Platz nur auf Befehl wieder verlassen. |
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| Abpfeifen |
| Durch einen besonderen Pfiff (z.B. mit einer Hundepfeife), wird der Hund gerufen. |
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| Abrufen |
| Der Hund wird durch einen Pfiff, Sichtzeichen oder durch Zuruf zur Rückkehr aufgefordert. |
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| Abstammungsnachweis |
| Von der Zuchtbuchstelle des Rassehundvereines wird für jeden Rassenhund eine Ahnentafel ausgestellt. |
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| Abzahnen |
| Zwischen dem 4. und 7. Monat, wechselt ein Junghund normalerweise das Milchgebiss. In dieser Zeit benötigt er kalkreiche Nahrung. Das bleibende Gebiss ist ca. ab dem 9. Monat ausgebildet. |
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| Abzeichen |
| Die regelmäßigen und unregelmäßigen Flecken und/oder Farbverschiebungen im Fell des Hundes. |
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| Adult |
| Ausgewachsen, erwachsen, geschlechtsreif. Dies steht oft auf Hundefutterpackungen als Altersangabe. |
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| Agonistisches Verhalten |
Dieser Überbegriff bezeichnet sämtliche Verhaltensweisen, welche mit kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Individuen in Zusammenhang stehen. Dazu gehört
sowohl Flucht- wie auch Angriffsverhalten und bezieht also defensive und aggressive Verhaltensweisen mit ein. |
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| Ahnentafel |
Gibt Auskunft über Rassereinheit und Herkunft des Hundes. Dieser Rassenachweis wird vom
jeweiligen Zuchtbuchamt ausgestellt. Sie wird im Ausland auch Pedigree genannt. |
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| Ahnenverlust |
| Vererbbare Eigenschaften, die nach mehreren Generationen nicht mehr auftreten. |
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| Albino |
| Als Albino wird ein Tier mit unerwünschten, vererbbaren Mängeln von Farbstoffen (Pigmenten) in den Haaren und in der Haut bezeichnet. |
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| Alpha-Tiere |
Viele Wirbeltiergesellschaften weisen eine Rangordnungsstruktur (soziale Hierachie) auf. Im Extremfall ist der ganze Verband durchstrukturiert und jedes Tier hat einen festen sozialen Status. Das Alphatier steht an der Spitze der Hierachie.
Viele Wirbeltiergesellschaften weisen eine Rangordnungsstruktur (soziale Hierachie) auf.
In Wolfsrudeln existiert eine solche Rangordnungssturktur mit je einem männlichen und weiblichen Alphatier. Werden mehrere Hunde zusammen gehalten, entwickelt sich ebenfalls eine solche Rangordnung. Meistens ist diese nicht so festgefügt wie beim Wolf. Im Umgang zwischen Mensch und Hund sollte unbedingt der Mensch das Alphatier sein. |
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| Altruismus |
| Altruismus bedeutet uneigennütziges Verhalten, welches hauptsächlich in drei Bereichen auftritt. Bei der Nahrungsübergabe an Nachkommen oder Rudelmitgliedern, bei der Aufzuchthilfe bei Jungtieren und bei gegenseitiger Warnung und Verteidigung. |
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| Anal-Fissur |
| Dieser Begriff bezeichnet einen Längsriss der Schleimhaut im Bereich des äusseren Enddarms. Da hierbei eine Entzündungsgefahr, bzw. eine unvollständige Abheilung auftreten kann, spricht der Mediziner auch von einem Ulcus (Geschwür). Es gibt akute und chronische Analfissuren. Oft werden die Zeichen und Symptome als Hämorrhoiden fehlgedeutet. |
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| Analgesicht |
| Im Analbereich des Hundes ergibt sich durch Absonderungen der Analdrüse eine individuelle Duftvisitenkarte. |
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| Angeborene Lerndisposition |
| Sie ist genetisch festgelegt und setzt einer Tierart nicht überschreitbare Grenzen im Lernvermögen. Bei Hunden hängt sie von der Rasse ab. Hütehunde wurden ja z.B. über Generationen hinweg auf das Durchführen von Befehlen selektiert. Diese haben somit ein grösseres Lernvermögen als z.B. Laufhunde. |
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| Angstbeisser |
| Ängstliche, scheue Hunde können zu Angstbeissern werden. Der Hund beisst aus Angst vor einer, aus seiner Sicht, bedrohlichen Situation. |
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| Ankörung |
| Die Körung entscheidet über die Zulassung des Junghundes zur Zucht. Hunde die zur Körung zugelassen werden, müssen in ihrem Erscheinungsbild den typischen Rassemerkmalen ihrer Rasse entsprechen. |
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| Anthropomorphismus |
| (grieschisch: anthropos = Mensch , morphien = formen, bilden). Übertragung menschlicher Eigenschaften. |
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| Antiphlogistikum |
| Arneimittel: entzündungshemmend- oder abschwächend. Es entfaltet unter anderem seine Wirkung durch Hemmung der Histaminbildung. |
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| Apfelkopf |
| Einem Apfel ähnelnde Kopfform, die bei einigen Zwerghunderassen vorkommt. (Chihuahua) |
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| Appetenz-Verhalten |
Auf das erreichen eines bestimmten Zieles ausgerichtet. Steigt beim Hund die innere Bereitschaft für ein bestimmtes Verhalten und die entsprechenden Auslösereize, reagiert der Hund mit zunehmender Unruhe.
Beispiel: Fütterung. Fehlt der Futternapf (Auslösereiz) wenn er die Fütterungsstelle zur gewohnten Fütterungszeit aufsucht, beginnt der Hund unruhig zu werden und wird suchend und unruhig umherwandern. Dieses Suchen nach dem Auslösereiz nennt sich Appentenz-Verhalten. |
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| Assoziation |
| Ist die Fähigkeit Wahrnehmungen zu verknüpfen und diese Verknüpfungen auch zu behalten. Das bedeutet, dass ein Hund aus Erfahrungen lernt und diese auch im Gedächtnis behält. |
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| Atavismus |
| Atavismus = Rückschlag. Körperliche oder Verhaltensmerkmale der Ahnenform treten wieder auf. |
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| Aufreiten |
| Bezeichnung für die Geste der Dominanz beim Bespringen eines gleichgeschlechtlichen Hundes, aber auch das Bespringen des Sexualpartners. |
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| Anwartschaft |
| Dieses Dokument kann auf einer Ausstellung erreicht werden (z.B. CAC oder CACIB). Wenn man mehrere Anwartschaften hat, kann ein Championtitel erreicht werden. |
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B
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| Befederung |
| Als Befederung wird das lange Haar an Ohren, Brust, Bauch, Läufen und Rute bezeichnet. |
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| Behang |
| Herabhängende Ohren bei Hunden. |
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| Belegen |
| Das Decken einer Hündin durch einen Rüden. |
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| Blending |
| Zoologischer Ausdruck für Mischling oder Bastard. |
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| Blenheim |
| Farbbezeichnung für kastanienbraun und weiss. |
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| Blesse |
| Ein weisser Streifen, welcher vom Schädel bis zur Nasenspitze geht. |
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| Blue Merle |
| Auch Blauschecke genannt. Tigerung bei Dackeln, Collies, Doggen. |
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| Brand |
| Rot bis rotbraunes Abzeichen bei dunklem oder schwarzen Hunden. |
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C
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| Caniden |
| Hundeartige Rudeltiere der Familie Canidae. |
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| Caninus |
| Hundezahn, Hakenzahn, Eckzahn, Fangzahn. Kommt im Ober-und Unterkiefer jeweils einmal vor. |
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| Championat |
| Siegertitel für Hunde, die dem Zuchtziel, dem Rassestandard, am nächsten kommen. |
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| Chip |
| Implantierter Mikrochip (wird im Halsberich unter die Haut implantiert). Dieser übermittelt einen Individualcode per Lesegerät, durch den ein Hund eindeutig identifiziert werden kann. |
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| Chromosomen |
| Träger der Erbanlagen. Hunde haben 39 Chromosomenpaare. |
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| Coursing |
| Beim Coursing wird eine künstlicher Hase im Zickzackkurs gehetzt. Hierbei werden Geschicklichkeit und Schnelligkeit bewertet. |
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D
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| Daumen |
| Die Afterklauen an der Innenfläche der Vorderläufe (einige Zentimeter über den Boden.) |
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| Defektzucht |
| Dies ist eine Bezeichnung für Rassen, denen zwecks Schönheitsideal körperliche Schäden angezüchtet werden. (französiche Bulldogge) |
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| Demutshaltung |
| Um eine Auseinandersetzung zu vermeiden, nimmt der Hund eine unterwürfige Haltung an. |
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| Dermatitis |
| (Hautentzündung) Je nach Schwere können auch die tieferen Hautschichten betroffen sein. |
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| Domestikation |
| Haustierwerdung einer Wildtierart. |
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| Doppelfell |
| Fellart, welche aus 2 Lagen (wasserabweisende Unterwolle und wetterfestes Deckhaar) besteht. |
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| Drahthaar |
| Dickes und kurzes, harsches Haar (z.B.Deutsch Drahthaar, Drahthaar Foxterrier) |
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| Duftmarken |
| Der Hund markiert sein Revier mit Urin, als Zeichen des Besitzanspruches. |
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| Dysplasie |
| (altgrieschich dys= schlecht, plassein = bilden, formen). Fehlbildung. Bei Hunden z.B. Hüftdysplasie (HD) = Fehlbildung des Hüftgelenkes. |
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| E |
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| EAM |
| Erworbener Auslösemechanismus. Durch Lenrprozesse erwirbt der Welpe, zu seinen angeborenen Auslösemechanismen, Erfahrungen hinzu. Er unternimmt weitere Versuche, bis er begreift, das die Erfahrung z.B. weiterhin schlecht bleibt. |
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| Ektopium |
| Bezeichnet die Ausstülpung des unteren Augenlides als Ursache einer Nervenlähmung oder auch als rassetypisches Merkmal. |
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| Entropium |
| Bezeichnet die krankhafte Einwärtstülpung des oberen Lidrandes. |
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| Erbkoordination |
| Instinkthandlung, Instinktbewegung. Für eine Art typische, angeborene starre Bewegung mit einem inneren Drang zur Ausführung. |
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| Erdarbeit |
| Bezeichnet das durchsuchen, bzw. eindringen eines Hundes in den unterirdischen Bau von Kaninchen oder Füchsen. |
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| Ergrauen |
| Im Alter von ca. sechs Jahren beginnt das Ergrauen am Kinn und an den Lippen des Hundes und schreitet dann über die Nase und Backen fort. |
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| Erkundungsverhalten |
| Untersuchen und Aufsuchen einer neuen Situation ohne Notwendigkeit. Diese Verhalten tritt nur im spannungsfreien Umfeld auf. |
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| Extinktion |
| Das Abhandenkommen erlernter Verhaltensweisen durch das Ausbleiben der entsprechenden Verstärker. |
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| F |
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| Fahne |
| Lange Haare an der Rutenunterseite. |
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| Fang |
| Schnauze des Hundes. |
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| Farbschläge |
| Bei ein und derselben Rasse vorkommende, verschiedenartige Fellfärbungen. |
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| Fass |
| Befehl des Hundeführers, den Gegner festzuhalten. |
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| Fassbeinig |
| Beinstellung fehlerhaft. Die Sprunggelenke sind nach auswärts gebogen. |
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| FCI |
| Die Fédération Cynologique Internationale mit Sitz in Belgien ist die Weltorganisation der Kynologie. Partner in Deutschland ist der VDH. |
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| Federn |
| Lange, weiche Haare auf der Vorderläuferückseite bei Settern und Spaniels. |
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| Feldarbeit |
| Der Hund läuft bei der Feldarbeit das Feld in weiten Bögen ab. Dies geschieht immer mit Sichtkontakt zum Jäger. Bei Jagdhunderassen unterteilt man noch zusätzlich in Wald- und Wasserarbeit. |
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| Fersenbiss |
| Gehört zum Spielrepertoire des jungen Wolfes und wurde vom erwachsenen Hund beibehalten. Der Fersenbiss gehört zur Hütearbeit. |
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| Fesseln |
| Vordermittelfuss. |
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| Flanke |
| Körperseite zwichen der letzten Rippe und der Hüfte. |
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| Fledermausohren |
| Breit angesetzte, langgezogene, oben gerundete Stehohren (französiche Bulldogge). |
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| Formwert |
| Bezeichnet die Bewertung der Rassehunde nach Ihrer Schönheit bei Ausstellungen. |
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| Fransen |
| Lange Haare am Ohr. (Cocker Spaniel, Afghanischer Windhund) |
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| Fähe |
| Zoologisch = weibliche Füchse, Dachse und Wölfe. |
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| Fährte |
| Ist z.B. die Blut-Schweiss-oder Geruchsspur eines Wildes, welcher der Jagdhund folgen kann. |
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| Fährtenhund |
| Speziell ausgebildeter Hund für das Folgen einer Fährte. Hierzu gibt es spezielle Prüfungen (Fährtenhundeprüfung für Gebrauchshunde, Jagdprüfungen für Jagdhunde) |
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| Fährtenleine |
| Eine mehrere Meter lange Leine, für die Arbeit an der Fährte. |
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| G |
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| Galopp |
| Der Galopp ist ein Springen im Dreitakt und die schnellste Gangart des Hundes. Dabei setzt der Hund gleichzeitig seine beiden Vorderpfoten und dann seine beiden Hinterpfoten auf. |
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| Gangarten |
| Ein Hund kennt drei Gangarten, Schritt, Trab und Galopp. An der Leine geht er meist Schritt, ansonsten ist der Trab die häufigste Gangart. |
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| Gebärden |
| Die jeweilige Stimmung des Hundes zeigen die Gebärden in der Haltung des Kopfes, im Gesicht, an den Ohren, in den Augen, an der Rutenhaltung und an der Körperhaltung. |
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| Gebäude |
| Körperbau des Hundes. |
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| H |
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| Haar |
| Wird in den meisten Fällen von Deckhaar und Unterwolle gebildet. Unterschieden wird, je nach Haarbeschaffenheit, in Kurzhaar, Langhaar, Glatthaar, Kraushaar, Rauhhaar, Drahthaar und Stockhaar. |
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| Handling |
| Das Vorführen des Hundes im Ring. |
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| Harlekin |
| Durch den sog. Merlefaktor gescheckte Hunde. |
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| Hasenpfote |
| Ovale, flache Pfoten. |
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| Hosen |
| Lange Haare an der Keulenrückseite. |
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| Hundesteuer |
| Erstmals taucht ca. 15 Jahrhundert eine Art Hundesteuer, das "Hundekorn" auf. Heute wird die Hundesteuer von den Gemeinden erhoben. Mit der Hundesteuer werden vor allem ordnungspolitische Ziele verfolgt, da sie dazu beitragen soll die Anzahl der Hunde zu begrenzen. |
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| I |
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| Impfplan |
| Zeigt an, welche Impfung, wann durchgeführt werden muss. |
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| Instinkt |
| Unbewusstes, natürliches Verhalten in Entscheidungssituationen. |
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| ICR |
| Internationaler Club der Rassehundezüchter. |
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| Inzestzucht |
| Paarung nahe verwandter Tiere. |
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| J |
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| Jaulen |
| Hundelaut in verschiedenen Tonhöhen. |
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| Jugendchampion |
| Hunde, die mehrmals Ausstellungs-Konkurrenzen in der Jugedklasse gewonnen haben, erhalten den Titel "Jugend-Champion".(meist sind es 4 Jugend-CAC). |
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| Junghund |
| 4 bis 18 Monate. |
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| K |
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| Konditionierung |
| Konditionieren bedeutet auch lernen durch Bestärkung. Lernen findet über Verknüpfungen (Assoziationen) statt. Damit der Hund die Übungen erfolgreich lernt, müssen diese öfters wiederholt werden. Dies nennt man Konditionierung. |
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| Kynologie |
| Griechisch cyno = Hund , logos = Lehre. Wissenschaft vom Hund. |
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| L |
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| Läufe |
| Bein des Hundes. |
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| Läufigkeit |
| Deckbereitschaft der Hündinnen. |
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| Lachen |
| Diesen Ausdruck findet man am häufigsten wenn der Hund sich wohl fühlt oder wenn er in Spielstimmung ist. Seine Mundwinkel sind weit nach hinten und deutlich nach oben gezogen. Die Ohren sind nach hinten agelegt. Dieser Ausdruck wird noch verstärkt, wenn seine Zunge sichtbar wird, weil er das Maul leicht öffnet und sich die Mundwinkel noch stärker aufwärts biegen. |
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| Langhaar |
| Langes, weiches Deckhaar. |
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| Lauern |
| Der Hund zeigt gespannte Erwartung durch heben des Kopfes, spitzen der Ohren und regloses Tragen der Rute. Dabei steht er völlig still. |
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| Laut |
| Sprache des Hundes. Wird aus innerer Erregung oder auf Befehl ausgestossen (Gib Laut). |
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| Lautverständnis |
| Als Lautverständnis bezeichnet man die Fähigkeit des Hundes, den Sinn eines Zuspruchs oder Befehls aus dem Klang und Tonfall der menschlichen Stimme zu erfassen. |
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| Lautverweisen |
| Als Lautverweisen bezeichnet man die Lautäusserung des Hundes, welcher immer mal wieder bellend zum Hundeführer zurückläuft, um seinen Fund zu verkünden. |
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| Lawinensuchhund |
| Mit Hilfe eines Lawinenhundes ist es möglich Verschütttete, die mit einer bis zu mehreren Metern dicken Schneeschicht bedeckt sind, zu orten. Einsatzfähig Hunde sind gewohnt im Helikopter zu fliegen und an einem Seil am Helikopter hängend transportiert zu werden. In den letzten Jahren hat sich das Einsatzgebiet erweitert. Die Hunde werden nach entsprechender Ausbildung, auch bei der Vermisstensuche als sogenannte Gebirgs- Flächensuchhunde eingesetzt. |
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| Lefzen |
| Lippen des Hundes. |
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| Leinenzwang |
| Vorschrift den Hund nur an der Leine zu führen. Bei Nichteinhaltung wird ein Bussgeld verhängt. |
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| M |
| Mannschärfe |
| Bezeichnung für das Aggressionspotentials eines Hundes gegenüber Menschen. Die Stärke der Ausprägung ist von der jeweilgen Rasse abhängig und kann durch Training gesteigert oder gedämpft werden. Irische Wolfshunde besitzen z.B. so gut wie keine Mannschärfe, Herden-und Hütehunde besitzen in der Regel eine hohe Mannschärfe. |
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| Maternale Antikörper |
| Sind in der Muttermilch vorhanden und schützen den Welpen anfangs vor Infektionen. |
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| Merlefaktor |
| Erbanlage welche Farbverdünnung verursacht, die Scheckung des Fells hervorruft. Teilweise auch blaue Augen. |
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| N |
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| Nachahmung |
| Lernen durch beobachten. |
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| Nasenschwamm |
| Vordere Nasenkuppe. |
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| O |
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| Ohrenzwang |
| Vor allem Hunde mit langen Schlappohren neigen zu dieser Entzündung des äusseren Gehörgangs. |
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| Orientierungssinn |
| Hunde können auch über weite Strecken Entfernung wieder nach Hause finden. Wie Sie sich genau orientieren ist unbekannt, da Gehör und Geruchssinn nicht ausreichen. Der Orientierungssinn vererbte sich mit dem Heimkehrtrieb. |
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| P |
| Panosteitis |
| Knochenentzündung ohne erkennbare Ursache. Alle Knochenanteile wie Knochenhaut, Knochenmark und Knochenschale, sind betroffen. Betroffen sind meist grosse Hunde im Alter von 6 - 15 Monaten. Die Panosteitis verschwindet meist von selbst, aber die Knochenschmerzen halten oft noch Wochen bis Monate an. |
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| Patella Luxation |
| Ausgerenkte Kniescheibe. Hunde, deren Muskeln und/oder Sehnen der Hinterbeine schwach sind oder deren Ober-und Unterschnekelknochen nicht grade sind, können unter dieser Funktionsstörung leiden. |
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| Pawlowscher Reflex |
| Iwan Palow (russicher Physologe) experimentierte mit hungrigen Hunden, denen er Futter zeigte,nachdem er eine Glocke ertönen liess. Nach einigen Versuchen lief den Hunden schon beim ertönen der Glocke das Wasser im Maul zusammen. Denn sie verknüpften die Töne der Glocke mit dem Futter. |
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| Paßgang |
| Die gleichzeitige Vorwärtsbewegung beider Läufe einer Körperseite. |
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| Pfostenschau |
| Kleinere Ausstellungen von Rassezuchtvereinen auf örtlicher Ebene. |
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| Phänotypus |
| Äußeres Erscheinungsbild. |
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| Pigmente |
| Farbstoffe die im Körpergewebe vorkommen. |
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| Platten |
| Grossflächige, andersfarbige Flecken im Hundefell. |
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| Q |
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| Quarantäne |
Krankheitsverdächtige Tiere werden für eine befristete Zeit abgesondert, um eine Seuchenübertragung zu verhindern.
Auch bei Einfuhr in fremde Länder ist dies oft üblich, um die Einschleppung von Seuchen zu vermeiden. |
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| R |
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| Rangordnung |
| Hunde sind, wie Wölfe, Rudeltiere. Hunde bilden seit dem frühen Welpenalter eine nicht geschlechtsspezifische Rangordnung. |
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| Reizschwelle |
| Der Punkt ab dem ein Hund auf einen Reiz reagiert. Ob die Reizschwelle hoch oder niedrig ist hängt vom Temperament, der Veranlagung, der psychischen und / oder physichen Gesundheit und der Aufgabenschulung des jeweiligen Hundes ab. |
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| Rudel |
| In der Zoologie und in der Jägersprache ist ein Rudel eine Gruppe von Säugetieren die kleiner ist als eine Herde. |
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| S |
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| Scherengebiss |
| Die Schneidezähne des Unterkiefers liegen knapp hinter den Schneidezähnen des Oberkiefers. |
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| Schlag |
| Eine Gruppe von Hunden die sich innerhalb einer kynologischen Rasse duch besondere Merkmale oder bestimmte Eigenschaften abhebt. |
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| Schlüsselreize |
| Eine Erbkoordination ist eine erblich festgelegte Bewegungsweise, die von bestimmten Umweltsituationen ausgelöst wird und zwanghaft abläuft. Solche Auslöser nennt man Schlüsselreize, weil sie gleichsam ein Schloss aufsperren, wodurch die Erbkoordination freigesetzt wird. Die wird möglich, weil in bestimmten Nervenzentren beständig Impulse erzeugt werden, die zur Entladung, also zum Ablauf der betreffenden Erbkoordination drängen. Diese werden aber von anderen Nervenzentren blockiert. Diese Blockade wird sofort aufgehoben, wenn über die Sinnesorgane ein passender Schlüsselreiz gemeldet wird. |
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| Schnippe |
| Kleines, weißes Fleckchen direkt über dem Nasenschwamm. |
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| Sozialisierung |
| Gesellschaftsfähig machen, z.B. des Hundes. |
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| Stomatisierung |
| Mundfäule. Entzündung der Mundschleimhaut mit Bläschen und Geschwüren. Auslöser können giftige, chemische, infektiöse und physikalische Einflüsse sein. |
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| T |
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| Tricolor |
| Dreifarbig. Meistens schwarze Grundfarbe, mit weissen und braunen Flecken, aber auch weisse Grundfarbe mit schwarzen und braunen Flecken. |
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| U |
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| Ueberbiss |
| Die Schneidezähne des Oberkiefers ragen über die Schneidezähne des Unterkiefers hinaus. |
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| Ueberschiessen |
| Wenn ein Hund eine Fährte überläuft ohne sie zu bemerken, bezeichnet man dies als Überschiessen. |
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| Unterbiss |
| Die unteren Schneidezähne kommen weit hinter den oberen zu liegen und berühren teilweise den Gaumen. |
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| Unterwolle |
| Die Unterwolle ist das dichte, weiche Fell unter dem Deckhaar und dient dem Hund als Wärmeisolation. Von der Beschaffenheit der Unterwolle hängt es ab, in welchem Klima sich ein Hund wohl fühlt. |
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| V |
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| VDH |
| Verband für das deutsche Hundewesen. |
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| Verknüpfung |
| Lernen findet über Verknüpfungen (Assoziationen) statt. Der Hund lernt automatisch und unbewusst. |
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| Vorbiss |
| Schneidezähne des Unterkiefers stehen vor den Schneidezähnen des Oberkiefers. |
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| Vorstehen |
| Vorstehen nennt man die Eingenschaft bei Jagdhunden, welche mit einem angewinkelten, erhobenen Vorderlauf so lange vor dem aufgestöberten Wild ausharren, bis der Jäger kommt. |
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| W |
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| Wamme |
| Auch Kehlwamme oder Kehlhaut genannt. Lose Haut an der Unterseite des Halses. |
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| Wesenstest |
| Nachdem es im Jahr 2000 mehrfach Angriffe auf Menschen durch Hunde gab, von denen einige sogar zum Tod führten oder Menschen schwer verletzten, führte der Gesetzgeber Hundeverordnungen und Hundegesetze ein. Diese legen den Haltern bestimmter Hunderassen einen Test der Verhaltenseigenschaften (Wesenstest) auf. |
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| Welpe |
| Bis 4 Monate. |
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| Widerrist |
| Erhöhter Teil des Hunderückens. Dies ist, bei gesenktem Kopf der höchste Punkt des Körpers. |
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| Z |
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| Zangenbiss |
| Die Schneidezähne des Oberkiefers befinden sich exakt über den Schneidezähnen des Unterkiefers. |
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| Zuchtbuch |
| Wird vom jeweiligen Zuchtbuchführer des Rasseclubs geführt. Es enthält alle individuellen Daten der eingetragenen Hunde. Das Zuchtbuch dient dem Nachweis der Reinrassigkeit der Nachkommen. |
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| Zuchtstandard |
| Festgeschriebene Zuchtziele. |
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| Zwingerhusten |
| Eine häufig vorkommende, hoch ansteckende, aber nicht lebensbedrohliche Krankheit. |
| Die heftigen Hustenanfälle können Hund und Herrchen den Schlaf rauben. Leider kann sich der Hund, wie es der Name vermuten lässt, nicht nur in einem Zwinger anstecken, sondern immer wenn er einen anderen Hund trifft. |
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