Appenzeller Sennenhund - FCI Nr. 46, Gr. 2, Sek. 3
Andere Namen: Appenzellerhund, Appenzöller Bläss
Widerrist:
Rüde: 52 - 56 cm
Hündin: 50 - 54 cm
Gewicht:
20 - 25 kg
für beide Geschlechter
Mögliches Alter:
12 Jahre
Ursprungsland:
Schweiz
Fell:
stockhaarig, kurz, eng anliegend
Deckhaar dicht, glänzend
Unterwolle dicht
in schwarz, grau oder braun
Grundfarbe
schwarz und havannabraun
mit symmetrischen
gelben bis rotbraunen
und weissen Abzeichen.
Verwendung heute:
Hütehund, Schutzhund, Lawinenhund, Blindenhund
Verwendung früher:
Hütehund
Geschichte:
Der Appenzeller Sennenhund gehört zu den Bauernhunden.
Sein Namen hat der Appenzeller Sennenhund von einem
nordöstlichen Kanton in der Schweiz, genannt Appenzell.
1853 wird der Appenzeller Sennenhund das erste mal im
"Tierleben der Alpenwelt" erwähnt.
1890 wurde der Forstinspektor Max Siber auf diesen Hund
bei einem Urlaub in der Schweiz aufmerksam
1895 fordert dieser man solle etwas für diese Hunderasse tun.
1896 wurde der Appenzeller Sennnenhund als eigene Rasse
anerkannt.
1898 erste Internationale Hundeausstellung in Winterthur mit
acht Rassehunden.
1906 Gründung Club zur Reinzucht durch Albert Heim und die
Eröffung eines Stammbuches.
1914 erster endgültige Rassestandard und 100 eingetragene Hunde.
1924 Nanny Behrens, die Gründerin des Schweizer Sennenhund- Vereins für Deutschland, nahm sich dieser Rasse an und begann die Zucht.
Erst Mitte der 70er Jahre wurde die Zucht der Appenzeller Sennenhunde kontinuierlich registriert.
1976 war der Appenzeller Sennenhund, bei dem Erdbeben in Friaul
ganz vorne mit dabei.
Erscheinungsbild:
Der Appenzeller Sennenhund ist ein mittelgroßer, fast quadratischer,
dreifarbiger Hund, mit einem pfiffigen Gesichtsausdruck.
Wesen und Charakter:
treu, kinderlieb, wachsam, lebhaft,
temperamentvoll, selbstsicher,
ruhig, Femden gegenüber misstrauisch,
freundlich, lernwillig, mutig,
anpassungsfähig, lebendig,
wetterfest, intelligent
Haltung:
Der Appenzeller Sennenhund braucht viel Bewegung und Beschäftigung.
Sportliche Menschen sind ihm sehr lieb.
Es macht den Appenzeller Sennenhund glücklich wenn er eine sinnvolle
Beschäftigung hat.
Hundesport oder auch eine Ausbildung als Rettungshund wäre dazu geeignet, ansonsten verkümmern die Intelligenz, das Temperament
und die Arbeitsfreude des Appenzeller Sennenhundes.
Auch die Zwingerhaltung ist nichts für den Appenzeller Sennnenhund.
Er braucht eine liebevolle, ausgewogene und konsequente Erziehung.
Ausschluß vom Familienkreis oder eine harte Erziehung, kann sogar Bissigkeit nach sich ziehen.
Pflege:
Die Fellpflege des Appenzeller Sennenhundes ist relativ unkompliziert.
Er sollte regelmäßig mit einer Gummibürste gebürstet werden,
um die alten und toten Haare zu entfernen.
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