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Australian Cattle Dog - FCI Nr 287, Gruppe 1, Sek. 2
Andere Namen: Australischer Treibhund, Australischer Heeler,
Blue Heeler, Halls Heeler, Queensland-Heeler
Widerrist:
Rüde: 46 - 51 cm
Hündin: 43 - 48 cm
Gewicht:
Rüde: 22 - 25 kg
Hündin: 18 - 22 kg
Mögliches Alter:
10 - 14 Jahre
Ursprungsland:
Australien
Fell:
Deckhaar
glatt, dicht, gerade, hart, anliegend
Unterwolle kurz, dicht
zwei Farbschläge
rot und blau
rot gesprenkelt (red speckled)
Kopf mit und ohne dunklere rote Abzeichen
blau,
blau gesprenkelt (blue speckled)
blau getupft (blue mottlack)
Kopf
immer mit
schwarz, blau, lohfarbenen
Abzeichen
Welpen werden meist weiß geboren, ab der 3 Lebenswoche kommt die
Farbe,
Ausfärbung dauert bis zu 12 Monate
Verwendung heute:
Familienhund, Herdenhund
Verwendung früher:
Viehtreiberhund
Geschichte:
1830 wurden blau getüpfelte Drover Dogs (Collie-Art)
aus Nordengland von dem Rinderzüchter T. Hall importiert.
Diese kreuzte er dann mit dem einheimischen Dingo.
Ca. 1840 war diese Rasse in Australien etabliert und
wurde Halls Heeler genannt.
Diese Hunde waren aufgrund Ihres treuen und unbestechlichen
Charakters für die Familie Hall so wertvoll das Sie keinen Ihrer
Hunde jemals verkaufte.
Diese Hunde waren hervorragende Hüte- und Arbeitshunde.
1893 begann Robert Kaleski den blauen Cattle Dog zu
züchten.
1903 hat Robert Kaleski den ersten Rassestandard erstellt,
ihm den Kennel Club of N.S.W. vorgelegt und der hat ihn
genommen.
Es gibt müdliche Überlieferungen das weitere Rassen
eingekreuzt wurden, aber Dokumnete hierzu sind
keine auffindbar.
1971 war der Australian Cattle Dog society entstanden.
Dann wurden diese Hunde auch nach Europa, Neuseeland,
Südafrika und Kanada exportiert.
In Europa werden sie allerdings selten gezüchtet.
Am 27.4.1998 war die letzte Änderung des FCI Standards.
Erscheinungsbild:
Der Australian Cattle Dog ist ein mittelgroßer Hund mit einem
kompakten Erscheinungsbild.
Wesen und Charakter:
wachsam, mutig, sehr intelligent,
anhänglich, kinderlieb, robust,
temperamentvoll, aufmerksam,
sehr selbstbewusst, treu
Haltung:
Der Australier bezeichnet diese Hunde auch als kleine Wirbelstürme,
als " little willy willys".
Der Australian Cattle Dog braucht eine Menge geistige Beschäftigung
und Bewegung. Er ist ein richtiger "workoholic" .
Wer als Besitzer darunter eine kleine Runde um den Park versteht, liegt
völlig falsch damit.
Für ihn sind der Hundesport oder auch eine Ausbildung zu Rettungshund
genau das richtige.
Für unsichere und inkonsequente Menschen ist der Australian Cattle Dog
nicht der richtige Hund.
Er braucht eine liebevolle, gerechte und konsequente Erziehung mit viel Lob.
Der Australian Cattle Dog lässt sich leicht erziehen, aber nicht durch eine
harte und zu feste Hand.
Auch völlig ungeeignet ist der Australian Cattle Dog für die Zwingerhaltung oder
gar die Kettenhaltung.
Pflege:
Die Fellpflege des Australian Cattle Dog ist nicht sehr aufwendig.
Ein regelmäßiges bürsten des Fells, damit die alten, toten Haare
entfernt werden reicht aus.
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