|
Tibet Dogge - FCI Nr. 230, Gruppe 2, Sek. 2.2
andere Namen Do Khy, Tibet-Mastiff
Widerrist:
Rüde: 65 - 70 cm
Hündin: 51 - 65 cm
Gewicht:
40 - 55 Kg
Mögliches Alter:
11 - 12 Jahre
Ursprungsland:
Tibet, Hochebene des Himalayas
Fell:
Haar fein, aber hart, gerade abstehend
Das Fell der Tibetdogge ist nie seidig, gelockt oder gewellt.
Das Haarkleid hat eine große Dichte mit sehr starker Unterwolle, im Winter
meist eine Art von Langstockhaar und in den warmen Monaten ist es eher spärlich.
Fellfarben:
tiefschwarz,
schwarz - lohfarben
braun
Gold in allen Schattierungen
vom satten Gelbgold bis zu tiefem Rotgold
grau
Zobelfarbe
Verwendung heute:
Begleithund, Wachhund, Schutzhund
Verwendung früher:
Wachhund
Geschichte:
Der älteste Bericht von solch einem Hund stammt von 1121 v.Chr.
erst im 18 Jh. hörte man in Europe von der Tibetdogge.
Gezüchtet wurde die Rasse erstmals, 1928 in England, von Mrs. Bailey.
Die Spur der Bailey Hunde verlor sich 1945.
Auf Grund der politischen Lage konnten aus Tibet keine Hunde mehr geholt
werden.
1975 war der erste Wurf in den USA.
1978 folgten Würfe in Deutschland, Schweiz,
Holland, Schweden und Frankreich.
Doch 1982 wurde in Deutschland die Rasse erst zugelassen.
Erscheinungsbild:
Ein massiver Hund, der Würde ausdrückt.
Verhalten und Charakter:
Die Tibet Dogge ist zuverlässig, loyal, treu, wachsam, draußen ist sie lebhaft und verspielt,
An Unterordnungsbereitschaft mangelt es bei dieser Hunderasse.
Haltung:
Diese Rasse braucht eine erfahrene Hand und ist für Anfänger nicht geeignet.
Die Tibetdogge braucht ein abwechslungsreiches Umfeld und ist dadurch für die Wohnungshaltung nicht geeignet.
Auch Zwingerhaltung, würde eine verschlossene, nicht mehr zugängliche Hundepersönlichkeit hervorbringen.
Die Hunde haben ein eher mäßigen Bewegungstrieb.
Doch für lange Spaziergänge, Fahrradtouren sind die Hunde zu begeistern.
Auch auf einer Bergtour wird sich die Tibetdogge zu Hause fühlen.
Pflege:
Gebürstet werden sollte die Tibetdogge regelmäßig, nicht nur während des Haarwechsels.
Dies ist auch eine gute Unterordnungsübung, denn dabei muss sich der Hund dem Willen seines Herrn beugen.
  |