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Mudi
Widerrist:
Rüde: 42 -45 cm
Hündin: 40 - 42 cm
Gewicht:
Rüde: 11 - 13 Kg Hündin: 8 - 11 Kg
Mögliches Alter:
13 - 15 Jahre
Ursprungsland:
Ungarn
Fell:
dichte, stark gewellte bis leicht lockige Behaarung
immer glänzend, selten weiß,
schwarz,
schwarz - weiß,
aschfarben,
braun,
blond,
blue - merle (d.h. schwarz gesprenkelt, gestreift, gestromt, gefleckt auf einem dunkleren oder helleren bläulichgrauen Grund)
gescheckt, meliert
Verwendung heute:
Begleithund, Schutzhund, Jagdhund - Niederwaldjagd
Verwendung früher:
Bewachen und Hüten der Herden,
Wildschweinjagd
Geschichte:
Diese Rasse entstand während des 18/19 Jh., aus der Vermischung von ungarischen Treibhunden und höchstwahrscheinlich von verschiedenen
deutschen Schäferhunden, mit Stehohren.
Die ungarischen Hirtenhunde wurden bis zu den 30er Jahren alle in einen Topf geschmissen.
Erst dann trennte man den Mudi vom Puli und Pumi.
1936 erst wurde der Mudi endgültig beschrieben und bekam den eindeutigen Namen zugewiesen.
1966 erschien der Mudi Standart in deutscher Sprache und wurde auch vom FCI anerkannt.
Erscheinungsbild:
Der Mudi ist eine mittelgrosse Schäferhundrasse, deren Körperbau einem Viereck ähnelt.
Da die Körperlänge der Schulterhöhe entspricht.
Verhalten und Charakter:
gehorsam, verspielt, zeitweilig etwas laut, gelehrig, anspruchslos, kinderlieb, mutig, wachsam, lebhaft, lernwillig, robust,
aufgeweckt, arbeitsfreudig, sensibel, leichtführig,
neugierig, intelligent, leicht erziehbar
Haltung:
Der Mudi fühlt sich in Stadt und Land gleichermaßen
wohl, so lange er ausreichend Bewegung und Auslauf hat.
Durch Hundesport lässt sich dieser Bewegungsdrang
gut befriedigen.
Der Mudi ist auf keinen Fall für die Zwingerhaltung
geeignet.
Unterbeschäftig neigt er dazu, apatisch und aggressiv
zu werden. Er ist gut für Anfänger geeignet.
Pflege:
Die Pflege des Mudis ist anspruchslos.
Das Haarkleid ist schmutzabweisend, sollte aber dennoch regelmäßig gebürstet werden.
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