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Rottweiler - FCI Nr.147, Gr.2, Sek.2.1
Andere Namen: Metzgerhund
In einigen Bundesländern gehört der Rottweiler zu den sogenannten Listenhunden.(als gefährlich eingestufte Hunde)
Das heißt: Sie müssen verschiedene Auflagen erfüllen, um einen Rottweiler halten zu dürfen. (z.b.Wesenstest, Sachkundeprüfung-Hundeführerschein)
Widerrist:
Rüde 61 - 68 cm
Hündin 56 - 63 cm
Gewicht:
Rüde 50 - 60 kg
Hündin 40 - 45 kg
Mögliches Alter:
10 - 12 Jahre
Ursprungsland:
Deutschland
Fell:
Deckhaar und Unterwolle
Deckhaar = Stockhaar
mittelang,derb, dicht, eng anliegend
Unterwolle darf nicht unter dem
Deckhaar hervorragen.
schwarz
an Brust und Beinen klar abgegrenzte
rotbraune Abzeichen
Verwendung heute:
Schutzhund, Wachhund, Familienhund [offizieller Polizeihund].
Verwendung früher:
Hütehund, Treiberhund
Geschichte:
Der Rottweiler zählt zu den ältesten Hunderassen.
Der Ursprung dieser Rasse geht bis in die Römerzeit
zurück.
Bei den Römern wurden die Rottweiler damals als
Herden- und Treibhunde eingesetzt.
Seinen namen hat der Rottweiler, im Mittelalter,
nach der damaligen Reichstadt Rottweil bekommen,
weil er dort in und um diese Stadt, sehr verbreitet
war.
Im 19.Jh war Rottweil ein ausgesprochenes
Viehhandels - Zentrum. Und als Schutz für die
Herdenzüge brauchte man den Rottweiler.
Durch das Aufkommen der Fahrzeuge und Eisenbahnen,
hatte der Rottweiler erst mal seine Aufgabe verloren.
Erst am Anfang des 20 Jh. erinnerte sich man sich
wieder an ihn.
1907 wurde der Allgemeine Deutsche Rottweiler Klub
(ADRK) gegründet. Dieser trug dazu bei das diese
Rasse wieder aufgebaut wurde.
1910 wurde der Rottweiler als Polizei und Militärhund
anerkannt.
Die vom ADRK, 1924, aufgestellten Rassemerkmale
sind für alle Länder bindend.
1998 wurde das Verbot für das Kupieren der Rute
erlassen.
Verhalten und Charakter:
lernwillig, arbeitsfreudig, selbstsicher, sehr
anhänglich, von Haus aus freundlich
und friedliebend, nervenfest, unerschrocken,
wachsam, kein Kläffer, verlässlich, treu,
klug, ausdauernd, robust, mutig, liebebedürftig
Haltung:
Bei fachgerechter Zucht, Aufzucht sowie
Sozialisierung ist der Rottweiler ein treuer
und zuverlässiger Familienhund.
Bei falscher Haltung und Sozialisation kann
durch aus eine Gefahr vom Rottweiler ausgehen.
Für Hundeanfänger, Menschen die körperlich
schwach sind oder auch für eher sanfte, zurück-
haltende Menschen, ist der Rottweiler nicht
geeignet.
Der Rottweiler braucht viel Bewegung, er liebt
das rumtollen durch Wälder und über Wiesen.
Auch Hundesport ist für ihn geeignet.
Achtung:
In einigen Bundesländern gehört der Rottweiler zu den sogenannten Listenhunden.(als gefährlich eingestufte Hunde)
Das heißt: Sie müssen verschiedene Auflagen erfüllen, um einen Rottweiler halten zu dürfen.
Pflege:
In der Fellpflege ist der Rottweiler ziemlich unkompliziert.
Er sollte aber während des Fellwechsels regelmäßig gebürstet werden.
Oder noch besser eignet sich ein Gumminoppenhandschuh, um die losen
Haare zu entfernen.
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