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Die verschiedenen Typen des Therapiehundes
Positive Wirkungen durch Therapiehunde
Arbeitsbedingungen für Therapiehunde
Welche Welpen sind zum Therapiehund geeignet?
Die Ausbildung zum Therapiehund
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Die verschiedenen Typen des Therapiehundes
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen:
Aktiver Therapiehund und Reaktiver Therapiehund.
Der aktive Therapiehund besitzt einen starken Aufforderungscharakter, motiviert und bringt eigene Spielideen mit ein.
besondere Eignung: Motivation.
Der reaktive Therapiehund spiegelt die Befindlichkeiten des Patienten und reagiert auf dessen Spielideen.
besondere Eignung: Psychodiagnostik
Positive Wirkungen durch Therapiehunde
Therapiehunde konnen im physischen, psychologischen und sozialen Bereichen sehr positiv wirken.
Die sozialen Strukturen und Bedürfnisse des Hundes, ähneln sehr die des Menschen.
Ein Hund ist anpassungsfähig, sucht Kontakt zu anderen Sozialpartnern,
ist einfühlsam und geniesst den Kontakt zum Menschen (Schmusen, Spielen...).
Ein Hund motiviert zur Kontaktaufnahme.
Diese Fähigkeiten werden bei einem angehenden
Therapiehund verstärkt und gefördert.
Arbeitsbedingungen für Therapiehunde
Der Hund muss nachweislich frei von Parasiten sein, was eine Vierteljährliche Entwurmung zwingend erforderlich macht.
Der Therapiehund darf nicht als "Einrichtungshund" das meint dauerhaft am Arbeitsort verbleiben.
Die Arbeitszeit wird maßgeblich von den folgenden Faktoren bestimmt:
Raumgröße, Anzahl der Personen, medizinische Apparaturen, Gerüche,
Temperatur.
Aber auch um welches Klientel es sich handelt:
Senioren, Kinder, und/oder geistig Behinderte, Komapatienten etc.
Generell aber gilt, dass die Arbeitsauslastung eines Hunde pro Tag maximal 45min. in Einzeltherapeutischen Sitzungen
betragen sollte, und dies auch nicht öfter als 3mal die Woche.
Werden mehrere Tiere gleichzeitig eingesetzt können sich die anderen Hunde zwischenzeitlich zurückziehen und erholen,
so dass hier die Arbeitsauslastung auch bis zwei Stunden betragen darf.
Woran erkennt man welche Welpen zum Therapiehund geeignet sind?
Durch einen Welpentest.
Das Auswahlverfahren beginnt schon mit der Begutachtung der Verhaltensentwicklung ab dem Zeitpunkt der Geburt,
der Therapiehundanwärter wird jetzt schon mit verschieden Menschen und zahlreichen Situationen konfrontiert.
Der Welpentest findet in der Regel zwischen der 6. und 7. Lebenswoche statt. Der Test sollte so kurz wie möglich
durchgeführt werden und sich nie über 20 Minuten ziehen.
Ist der Welpe sichtbar überfordert wird der Test beendet, währende des Testes werden
die Zugänglichkeit des Welpen zum Menschen, seine Vertrauensbereitschaft und Kooperationsbereitschaft
getestet. Seine Neugierde, seine Entdeckerfreude, sein Mut oder seine Vorsicht, seine Ausdauer und
auch der Stand seiner Entwicklung werden beleuchtet.
Bei einem Wurf kannd er Tester auf diese Art und Weise den ganzen Wurf Welpen
innerhalb eines kurzen Zeitraumes kennenlernen und sich so ein besseres Bild von der
Verhaltenstendenz des ganzen Wurfes machen,
da der Test des einzelnen Hundes natürlich nie mehr als den Moment erfassen.
Der Test ist keine Garantie für die Tauglichkeit eines Hundes zum Therapiehund,
er schätzt den Hund nur ein und kann ungefähre Persönlichkeitsprofile erstellen, der Welpe kann sich trotz
passender Ergebnisse anders entwickeln als Ursprünglich angenommen.
Die Ausbildung zum Therapiehund
Der zukünftige Therapiehund lebt gemeinsam mit bereits ausgebildeten Therapiehunden und lernt von diesen.
Dies macht einen großteil der Ausbildung aus und nennt sich "Tradieren".
Die Grundlage der Therapiehundeausbildung sollte immer ein Grundgehorsam, sowie eine rassetypische Anlagenprüfung sein.
Die Therapiehundeausbildung erfolgt in weiten Teilen über das Tradieren, was besagt, dass der zukünftige
Therapiehund gemeinsam mit ausgebildeten Therapiehunden lebt und von diesen lernt.
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