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Zahnerkrankungen der Hunde, Erkrankungen der Hundezähne, Munderkrankung Hund,



Informationen rund um den Hundezahn und das Hundemaul

Zahnerkrankungen und Munderkrankungen des Hundes



gewünschtes bitte anklicken:



Wissenwertes zum Hundezahn/Hundegebiss
Hundewelpen sind zahnlos, wenn sie auf die Welt kommen.
Nach den ersten drei Lebenswochen brechen die ersten Zähne beim Hundwelpen durch.


Milchgebiss beim Hundewelpen
Das Milchgebiss eines Hundewelpen hat 28 Zähne und ist nach der achten Lebenswoche vollständig aus gebildet.
Das Milchgebiss des Hundewelpen besteht aus
- Eckzähnen (Caninus)
- Schneidezähnen (Incisivus)
- vorderen Backenzähnen (Prämolaren)
- die Mahlzähne fehlen dem Milchgebiss des Hundewelpen

Die Milchzähne des Hundewelpen beginnen mit der 13. Lebenswoche an auszufallen.
Die Schneidezähne fallen zu erst aus.
Oft werden diese Zähne vom Hundewelpen verschluckt.
In der 30. Lebenswoche ist der Zahnwechsel des Hundes meist abgeschlossen.


Zahnwachstum des Milchgebisses beim Hundewelpen
Eckzähne/Milchzähnennnnnnnnnnnnnnn3. - 5. Lebenswoche des Hundewelpen
Schneidezähne/Milchzähne
innnnnnnnnn4. - 6. Lebenswoche des Hundewelpen
vordere Backzähne/ Milchzähne
innnnnn4. - 10. Lebenswoche des Hundewelpen
Mahlzähne/ Milchzähne
nnnnnnnnnnnnnikeine


Bleibendes Hundegebiss beim erwachsenen Hund
Das Hundegebiss eines erwachsenen Hundes besteht aus 42 Zähnen.
Der Oberkiefer hat 20 Zähne
Der Unterkiefer hat 22 Zähne

Oberkiefer
6 Schneidezähne (Incisivus)
4 Eckzähne (Caninus)
8 vordere Backenzähne (Prämolaren)
4 hintere Backenzähne/Mahlzähne (Molaren)

Unterkiefer
6 Schneidezähne (Incisivus)
4 Eckzähne (Caninus)
8 vordere Backenzähne (Prämolaren)
6 hintere Backenzähne/Mahlzähne (Molaren)

Zahnwachstum des bleibenden Hundegebisses
Eckzähne/bleibende Zähnennnnnnnnnnnnnnn22. - 30. Lebenswoche des Hundes
Schneidezähne/bleibende Zähnei
nnnnnnnnnn10. - 22. Lebenswoche des Hundes
vordere Backzähne/bleibende Zähne
iiinnnnnn18. - 26. Lebenswoche des Hundes
Mahlzähne/bleibende Zähne
nnnnnnnnnnnnnii 22. - 30. Lebenswoche des Hundes


Aufbau vom Hundezahn
Der Hundezahn besteht aus:
- Zahnkrone
- Zahnhals
- Zahnwurzel

Der Zahnschmelz, ist die härteste Substanz des Körpers (ist schmerzunempfindlich) und umgibt die Zahnkrone.
Die Zahnwurzel wird an der Aussenseite von einer "Zementschicht" bedeckt.
Die Zementschicht ist mit Stützfasern durchzogen, die den Zahn im Zahnfach festhalten, die Zementschicht sieht aus wie Knochen ist aber weicher.
Der Hundezahn besteht hauptsächlich aus dem Dentin (Zahnbein) und ist sehr schmerzempfindlich.
Im inneren des Hundezahnes befindet sich die Pulpa, diese enthält Nervenzellen und Blutgefäße.


Bissstellungen des Hundegebisses
Häufig ist bei verschiedenen Hunderassen eine Fehlstellung des Gebisses zu sehen.

Scherengebiss - Normales Hundegebiss
Bei dem Scherengebiss, des Hundes, greifen die Zähne des Oberkiefers über die Außenflächen der Zähne im Untergebiss.

Zangengebiss
Die Schneidezähne stoßen bei dem Zangengebiss aufeinander.
Der Vorbiss oder Unterbiss ist bei manchen Hunderassen durch die Zucht entstanden.

Vorbiss
Die unteren Schneidezähne greifen vor die oberen Schneidezähne.

Unterbiss
Die unteren Schneidezähne berühren den Gaumen, weil sie weit hinter den oberen Schneidezähnen liegen.


Gefährdete Hunderassen für Fehlstellungen des Hundegebisses

Hunderassen die zu einem Vorbiss/Unterbiss neigen
- Boxer
- Collie
- Englische Bulldogge
-
Mops

Hunderassen die zu einem Zangengebiss neigen
- Bullterrier

Hunderassen mit einem Scherengebiss (Normales Hundegebiss)
- Berner Sennenhund
- Deutsch Drahthaar
- Dobermann
- Schäferhund


Angeborene Zahnfehler beim Hund

Zahnüberzahl/zu viele Zähne beim Hund
Es kommt vor das ein Hundegebiss mehr wie die üblichen 42 Zähne bei einem erwachsenen Hund hat.
Sollten die Zähne die zu viel sind Probleme bereiten, müssen diese gezogen werde.

Zahnunterzahl/fehlende Zähne beim Hund
Die Zahnunterzahl kommt sehr häufig vor, sie wird meist erst bei einer züchterischen Beurteilung bemerkt und wirkt sich nachteilig auf die Zucht aus.
Es muss unbedingt vom Tierarzt abgeklärt werden ob der Zahn wirklich nicht angelegt wurde.
Es könnte auch sein das es sich um einen unvollständigen oder verzögerten Zahndurchbruch handelt.


Wissenwertes zu Zahnerkrankungen beim Hund
Hunde haben häufig Probleme mit Zahnkrankheiten.
Zahnerkrankungen bei Hunden wären durch sorgfältige Zahnpflege vermeidbar.
Ist eine Zahnkrankheit beim Hund entstanden sollte diese unbedingt von einem Tierarzt behandelt werden.


Symptome bei Zahnerkrankungen des Hundes
Offensichtliche Anzeichen/Symptome einer Zahnerkrankung des Hundes z.B.
- Mundgeruch/schlechter Atem (süßlich/faulig)
- Berührungsempfindlichkeit der Hundeschnauze
- Zahnfleisch (gerötet, entzündet, blutig)
- Fressunlust/Appetitlosigkeit
- reiben/kratzen an der Schnauze mit der Pfote
- Zahnbelag
- Zahnstein (gelblich bis bräunlich)
- speicheln, starkes Sabbern (evtl. speichel blutig)
- Zähneklappern
- Schluckbeschwerden
- Hund erscheint matt oder ist unruhig
- Hund will Spielzeug und Kauknochen nicht mehr
- Zähne (locker, fallen aus)


Symptome bei Munderkrankungen des Hundes
Offensichtliche Anzeichen/Symptome einer Munderkrankung des Hundes z.B.
- der Hund hat Speichelfluss (stark)
- der Hund hat Mundgeruch/schlechter Atem
- der Hund frisst ganz vorsichtig
- der Hund frisst mit geneigtem Kopf
- Mundöffnen ist für den Hund problematisch
- der Hund hat Maulsperre

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Gefährdete Hunderassen für Zahnkrankheiten

Hunderassen die zu Zahnfleischwucherungen neigen
(erblich bedingt)
- Boxer
- Bulldoggen
- Collie
- Dalmtiner
- Deutsche Dogge
- Dobermann

Hunderassen die zu Karies neigen
- Border Collie
- Fox Terrier
- Labrador
- Scottish Terrier

Hunderassen die zu einem schlaffen oder zu langem Gaumensegel neigen
- Bosten Terrier
- Boxer
- Bulldogge
- Pekinese
- Shi Tzu

Allgemeine Informationen zu den Hunderassen finden Sie ....hier


Informationen Zahnkrankheiten beim Hund von A -Z finden Sie .... hier


Zahnpflege/Mundpflege beim Hund
An die Zahnpflege/Mundpflege bzw. das Zähne putzen sollte ein Hund schon möglichst früh gewöhnt werden.
Wenn der Hund diesen Vorgang der regelmäßigen Überprüfung der Zähne/der Maulhöhle und das Zähne putzen von klein auf gewöhnt ist, gibt es im erwachsenen Alter keine weiteren Probleme.
Fängt man die Zahnpflege/Mundpflege bzw. das Zähne putzen erst bei einem erwachsenen Hund stößt man meist sehr schnell auf eine Verweigerungshaltung von Seiten des Hundes.


Überprüfung der Maulhöhle und Zähne beim Hund
- lassen Sie den Hund Sitz machen
- kleinere Hunde setzen Sie sich erhöht hin (z.B. auf einen Stuhl,Hocker)
- halten Sie den Unterkiefer in der einen Hand und ziehen sie die Unterlippe runter
- mit der anderen Hand halten sie den Oberkiefer fest und ziehen die Oberlippe nach oben
- auf Verfärbungen der Zähne und Zahnstein achten
- auf Zahnfleischentzündungen/Zahnfleischverfärbungen achten
- nun mit der anderen Seite des Hundemauls genauso verfahren
- den Unterkiefer des Hundes festhalten
- mit dem Daumen und dem Zeigefinger heben Sie nun den Oberkiefer an
- und öffnen das Hundemaul
- achten Sie nun auf Veränderungen an den Kauflächen der Hundezähne, der Innenseiten
iiiider Zähne, dem Zahnfleischrand, der Zunge und dem Gaumen
- nun über prüfen Sie noch den Hundeatem auf seinen Geruch hin
iiii(hat der Hund üblen Mundgeruch sollten Sie den Tierarzt davon in Kenntnis setzen)


Zähne putzen beim Hund
Das tägliche Zähne putzen beim Hund, ist ein Teil der Zahnpflege/Maulpflege.
Sehr oft sind Zahnbeläge die Ursache für weitere Erkrankungen beim Hund.
Wobei die kleineren Hunderassen häufiger betroffen sind wie die großen.
Das Zähne putzen soll den Zahnbelag am Hundezahn wirksam bekämpfen.
Somit wird bereits die Entstehung von Zahnerkrankungen beim Hund verhindert.
Am besten sollte schon der Hundewelpe an das Zähne putzen gewöhnt werden.
Auch wenn das Zähne putzen für die Milchzähne beim Hundewelpen kein großen Nutzen bringt, weil diese bald wieder ausfallen, so ist es ein Gewöhnungseffekt für den Hund.
Ältere Hunde lassen sich das Zähne putzen nicht unbedingt gefallen wenn es für sie ungewohnt ist.


Zähne putzen beim Hund - Wie?
- der Hund sollte sich, beim Zähne putzen, in seiner Umgebung wohl fühlen
- sagen Sie dem Hund er soll "sitz" machen
- das beste ist wenn Sie von der Seite an den Kopf des Hundes heran treten
- kleine Hunde sollten erhöht gesetzt werden oder auf Schoß genommen werden
- hat der Hund Angst, ist es gut wenn eine zweite Person ihn streichelt und beruhigt
- nur spezielle Zahncremes für Hunde verwenden !!!
- etwas Zahncreme in die Borsten der Zahnbürste drücken (das verhindert das der Hund
iiiidie Zahncreme ableckt)
- ziehen Sie die Leftzen des Hundes etwas zurück und beginnen Sie mit dem Putzen der
iiiiBackenzähne
- und putzen sie dann die anderen Zähne
- nehmen sie dabei mit einer Hand die Hundeschnauze in die eine Hand und putzen Sie mit
iiiider anderen die Außenfläche der Zähne
- hat der Hund sich daran gewöhnt, öffnen Sie vorsichtig sein Maul und putzen die
iiiiKauflächen und Innenseite der Hundezähne
- vergessen Sie auf keinen Fall am Ende des Zähneputzens das Loben.

Achtung!
Nehmen Sie niemals Zahncremes die für Menschen geeignet ist, da diese Fluoride
enthalten !!!
Für Hunde unter einem halben Jahr können Fluoride sehr gefährlich sein.
In großen Mengen sind Fluoride für alle Hunde (jeden Alters) giftig!




Allgemeine Infos zur Pflege von Hunden finden Sie .... hier


Informationen Zahn- und Mundkrankheiten beim Hund von A -Z finden Sie .... hier

Hundelexikon - Hundekrankheiten finden Sie ....hier


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Fakten zusammenzutragen, können wir nicht garantieren das die Angaben
immer auf dem aktuellsten Stand sind, bzw. alle Informationen richtig sind.
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